Holzernte, Brennholz
In der Forstwirtschaft wird regelmäßig bei bewirtschafteten Wäldern eine hoheitlich und finanzbehördlich anerkannte Inventur durchgeführt. Dazu werden die lokalen Wuchsverhältnisse und klimatischen Einflüsse berücksichtigt und ein Gesamtwerk erstellt, welches neben anderen Ergebnissen besonders die Holzvorräte ermittelt und eine Planung der künftigen Holzerntemengen auf Grundlage des zu erwartenden Zuwachses einschätzt. Dies ist die Basis für eine nachhaltige, das heißt dem Holzzuwachs entsprechende Nutzung für den jeweiligen Planungszeitraum (in der Regel zehn Jahre).
Holzzuwachs pro Jahr
Die zuletzt erstellte Inventur (2022) ermittelt für die Hauptbaumart Buche (65% der Fläche) einen jährlichen Holzzuwachs von rund 6.200 Efm (Erntefestmeter) gefolgt mit großem Abstand von Esche und Bergahorn mit ca.750 Erntefestmeter. Die Fichte (2% der Fläche) erreicht einen Holzzuwachs von jährlich nur noch 250 Efm. Die übrigen Baumarten leisten zusammen weitere 1.550 Efm Holzzuwachs pro Jahr. Daraus ergab sich nach Einbindung von Korrekturfaktoren eine jährliche, nachhaltige Jahresholzerntemöglichkeit von 7.028 Efm Holzvolumen.
Brennholz
Im Rahmen der Holznutzung werden alljährlich auch Sortimente zur Brennholznutzung für die Bevölkerung eingeschlagen. Im Zeitraum von November bis April werden diese angeboten. Die jeweiligen Mengen sollten vorher telefonisch oder per Email bestellt werden.