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Datum: 15.05.2026

Arbeiten an der K50 (Am Bahndamm) beginnen ab Mittwoch, 20. Mai 2026

Die Kreisstraße 50 (K50, Am Bahndamm) in Brakel wird in den kommenden Jahren umfassend saniert und umgestaltet. Die Bauarbeiten erfolgen in vier Phasen, um die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich zu halten. Der Start der Arbeiten am ersten Bauabschnitt zwischen der Warburger Straße und der Ausfahrt des P+R-Parkplatz am Bahnhof, beginnen nicht - wie zunächst angekündigt - am kommenden Montag, sondern ab Mittwoch, 20. Mai 2026. Grund für die notwendige Verschiebung sind kurzfristig aufgetretene Verzögerungen bei Materiallieferungen. 

Umfangreiche Umgestaltung und Sanierung in vier Bauabschnitten 

Bis voraussichtlich Mitte Dezember 2026 muss die Straße in diesem Bereich für den motorisierten Durchgangsverkehr gesperrt werden. Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer können die Straße Am Bahndamm während der Bauzeit weiterhin nutzen. Allerdings sind je nach Bauphase auch hier Einschränkungen möglich. Auch der Busverkehr wird aufrechterhalten. Der Brakeler Bahnhof ist während der Bauzeit für den PKW-Verkehr nur von der Ostheimer Straße aus anfahrbar. Der überörtliche Verkehr wird großräumig über die, um Brakel verlaufenden Landes- und Bundesstraßen umgeleitet Die Baumaßnahme an der K50 ist ein Gemeinschaftsprojekt des Kreises Höxter, des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen und der Stadt Brakel. Um die Bürgerinnen und Bürger weitreichend zu informieren, gab es bereits im Februar eine öffentliche Informationsveranstaltung in der Aula der Gesamtschule Brakel. Alle Beteiligten bitten um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen während der Bauphase.

Weitere Informationen rund um die Baumaßnahme

Die Kreisstraße 50 (Am Bahndamm) in Brakel wird als Gemeinschaftsprojekt des Kreises Höxter, des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen und der Stadt Brakel umfassend saniert und umgestaltet. Mit der Maßnahme soll die Verkehrssicherheit für zu Fuß Gehende und Radfahrende erhöht und auch der Hochwasserschutz der Kernstadt Brakel verbessert werden.

Von Mai 2026 bis voraussichtlich 2029 wird die Kreisstraße 50 (K 50) in insgesamt vier Bauabschnitten zwischen der Kreuzung „Am Güterbahnhof“ und der „Bruchtauenstraße“ umfangreich umgestaltet und saniert. Die Baumaßnahme umfasst auch den Verkehrsknotenpunkt der Kreuzung mit der Landesstraße 863 (Ostheimer Straße).

„Die Kreisstraße 50 im Stadtgebiet von Brakel ist eine Hauptverkehrsader mit hoher Bedeutung für die Anbindung von mehreren Schulen, dem Bahnhof und einem Gewerbegebiet. Rund 8.800 Kraftfahrzeuge pro Tag unterstreichen die verkehrswichtige Bedeutung dieser zentralen Ost-West-Verbindung“, erklärt die Leiterin der Abteilung Straßen beim Kreis Höxter, Heike Lockstedt-Macke. Aufgrund der Verkehrsbelastung weise die Fahrbahn zahlreiche Schäden auf, die umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen erforderten. Der nutzungsbedingte Zustand der Brücke über das Kaiwasser mache ebenfalls zeitnah einen Neubau notwendig. „Auch der vielbefahrene Knotenpunkt, der die Kreisstraße 50 mit der Landestraße 863 in Richtung Bad Driburg und der Kreisstraße 18 in Richtung Höxter verbindet, bedarf der Erneuerung“, nannte Lockstedt-Macke einen weiteren Aspekt des aktuellen Zustands. Trotz der hohen Bedeutung für den Radverkehr fehlten darüber hinaus Radverkehrsanlagen. Zudem bestehe Bedarf, den Hochwasserschutz der Kernstadt zu verbessern.

Für die Realisierung des Verkehrsinfrastrukturprojekts des Kreises Höxter, der Stadt Brakel und des Landesbetriebs Straßen.NRW wurde eine integrierte Planung erstellt, die eine Gesamtlösung für alle derzeitigen Mängel und zukünftigen Anforderungen bietet. Landrat Michael Stickeln betonte: „Mit der ganzheitlichen und nachhaltigen Neugestaltung der Kreisstraße 50 schaffen wir eine zukunftsweisende Mobilitätsachse, die den vielfältigen Anforderungen aller Verkehrsteilnehmenden gerecht wird. Es ist uns wichtig, auch die gesunde und klimafreundliche Fortbewegung zu Fuß und mit dem Fahrrad sicherer und attraktiver zu gestalten.“ So sind auf beiden Seiten der Fahrbahn breiter angelegte, barrierefreie Gehwege sowie Radfahrstreifen und Schutzstreifen als eigene Fahrspuren für Radfahrende geplant. „Mit der Neugestaltung setzen wir ein klares Zeichen für eine moderne Mobilität in unserer Heimatstadt“, erklärte Brakels Bürgermeister Alexander Kleinschmidt. Auch werde die Kernstadt zukünftig von dem verbesserten Hochwasserschutz profitieren. Die mehrjährige Bauphase werde mit Einschränkungen verbunden sein. Doch werde die wichtige Verkehrsader nach Fertigstellung der Maßnahme deutlich attraktiver und vor allem sicherer für alle Verkehrsteilnehmenden sein, betonte der Bürgermeister.

Die Bauarbeiten erfolgen in vier Phasen, um die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich zu halten. Die Bauarbeiten im ersten Abschnitt beginnen im Mai dieses Jahres. Die Fertigstellung des Großbauprojekts ist im Jahr 2029 geplant. 

Detaillierte Informationen auf der Homepage des Kreises Höxter

Alle detaillierte Informationen zur Maßnahme finden Sie auf der Homepage des Kreises Höxter. Eine direkte Weiterleitung erfolgt hier.