Baustart: Feuerwehrhaus Hegge
Baustart Feuerwehrhaus „Hegge“: Wichtiger Meilenstein für Brandschutz in Auenhausen und Frohnhausen
Eine zukunftssichere Feuerwehr-Infrastruktur
Nach intensiven Planungen und Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen wird aktuell mit dem Neubau des Feuerwehrhauses „Hegge“ begonnen. Entstehen wird ein modernes Feuerwehrhaus für die Löschgruppen Auenhausen und Frohnhausen - ein entscheidender Schritt in Richtung einer zukunftssicheren Feuerwehr-Infrastruktur.
Die Anforderungen an Feuerwehreinsatzkräfte und Feuerwehrhäuser sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen und die bisherigen Standorte in Auenhausen und Frohnhausen entsprachen nicht mehr den geforderten technischen und baulichen Standards. „Die Raumangebote in ihrer derzeitigen Ausführung genügen nicht mehr den aktuellen technischen Vorgaben und den Anforderungen an eine moderne Brandschutzeinrichtung“, so der Leiter der Feuerwehr, Sven Heinemann. Eine Sanierung oder ein Umbau der Feuerwehrhäuser an den bestehenden Standorten sei daher nicht mehr realisierbar gewesen, so Heinemann.
Bereits im Juni 2023 hatte die Stadt Brakel in der Gemarkung Frohnhausen ein passendes Grundstück für den Neubau eines gemeinsamen Feuerwehrhauses erworben und im Anschluss den Antrag zur 60. Änderung des Flächennutzungsplanes bei der Bezirksregierung Detmold gestellt. Ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts NRW vom 21. März 2024 verlangsamte jedoch das Vorhaben: Wesentliche Ziele des Landesentwicklungsplanes Nordrhein-Westfalen (LEP NRW) wurden für unwirksam erklärt. Eine Genehmigung der Flächennutzungsplanänderung war somit zunächst nicht mehr möglich und die planungsrechtlichen Voraussetzungen für dieses Projekt nicht mehr gegeben.
„Trotz dieser unerwarteten Hürde blieb die Stadt Brakel hartnäckig und im kontinuierlichen Austausch mit der Bezirksregierung Detmold“, erklärte Bürgermeister Hermann Temme. Im Herbst 2024 habe dann in enger Abstimmung mit der Bezirksregierung die Möglichkeit zur Durchführung eines sogenannten Zielabweichungsverfahrens nach §16 Abs. 1 Landesplanungsgesetz NRW erwirkt werden können. Die Stadt habe dabei die besonderen Umstände dieses wichtigen Bauprojektes überzeugend darlegen und erneut den erforderlichen Antrag stellen können, so Temme weiter. Der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Alexander Kleinschmidt, betont in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.
Letztendlich konnten so alle planungsrechtlichen Hürden genommen werden und der Realisierung des neuen Feuerwehrhauses steht nun nichts mehr im Wege. Mit dem heutigen Spatenstich wird der Startschuss für eine leistungsfähige, moderne und sichere Feuerwehr-Zukunft in Auenhausen und Frohnhausen gegeben.