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Datum: 29.03.2017

Besuchen Sie die Ausstellung

"Der missio-Truck gibt uns die Gelegenheit, auch nur annähernd nachzuvollziehen und mitzuerleben, was es heißt, auf der Flucht und unerwünschter Flüchtling in der Fremde zu sein. Die Stadt Brakel stellt sich dieser Aufgabe und leistet mit der Flüchtlingsunterbringung vor Ort und bestmöglicher Integration sowie gelebter Willkommenskultur ihren Beitrag", erklärt Peter Frischemeier (allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters) bei der Eröffnung des Programms "missio-Truck" auf dem Marktplatz in Brakel. Anschließend beteten die einzelnen Vertreter der Kirchen mit allen Anwesenden ein Friedensgebet.

Programm missio-Truck

Der missio-Truck „Flucht und Migration“ macht noch bis Freitag, 31. März 2017 Station in Brakel. Zwölf Tonnen schwer und zwanzig Meter lang ist das Bildungsmedium des katholischen Hilfswerks missio, das als Infomobil auf den Brakeler Marktplatz kommen wird. Initiiert wurde diese Aktion durch die Jugendfreizeitstätte Brakel in Kooperation mit dem Evangelischen Jugendheim, der Geschwister-Scholl Schule und den Schulen der Brede. Vornehmlich Schulklassen der hiesigen Schulen werden den Truck besichtigen können, aber auch Bürgerinnen und Bürger der Stadt Brakel haben natürlich die Möglichkeit, den Infotruck zu besuchen, detaillierte Informationen zu den Besuchszeiten finden Sie im nachfolgenden Programmablauf.

Mittwoch, 29. März 2017

  • 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr: Geöffnet für alle Interessierten
  • 20:00 Uhr: Kino Brakel „Willkommen bei den Hartmanns“

Donnerstag, 30. März 2017

  • 08.30 Uhr bis 13.00 Uhr: Schulklassen
  • 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr: Evangelisches Jugendheim
  • 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr: Geöffnet für alle Interessierten und die Jugendfreizeitstätte Brakel und Katholische Junge Gemeinde (KJG)

Freitag, 31. März 2017

  • 08.30 Uhr bis 10.00 Uhr: Schulklassen
  • 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr: Geöffnet für alle Interessierten
  • 12.15 Uhr bis 13.45 Uhr: Schulklassen
  • 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr: Begegnungsfest im Ratskeller - Jeder trägt mit einer kleinen kulinarischen Köstlichkeit zum Gelingen des Festes bei.

Die Ausstellung

In der Ausstellung werden beispielhaft Handlungsmöglichkeiten kirchlicher Partner in den betroffenen Regionen dargestellt: Soforthilfe, Empowerment, Traumaarbeit und Eingliederung in die Gesellschaft. Dabei steht die Lebensleistung von Flüchtlingen, auch in widrigen Lebensumständen Würde zu bewahren, zu lernen und die eigene Entwicklung in die Hand zu nehmen, im Mittelpunkt. Weiterhin wird die Situation von Flüchtlingen in Deutschland thematisiert sowie Handlungsmöglichkeiten für Besucherinnen und Besucher. Die mobile Ausstellung „Menschen auf der Flucht“ ist in den Truck eingebaut. Der Innenraum ist in sechs thematisch gestaltete Räume aufgeteilt. Die Besucherinnen und Besucher werden am Beispiel von Fluchterfahrungen in Zentralafrika an herausfordernde Situationen von Flucht herangeführt. Acht beispielhafte Biographien stehen durch Avatare exemplarisch für das Schicksal von Bürgerkriegsflüchtlingen im Ostkongo. Nach einer technischen Einführung beginnt die Ausstellung mit einem 'Serious Game', in dem die Besucherinnen und Besucher die Fluchtgeschichte ihres Avatars nach erleben. Spielstationen, Hörstationen und museumspädagogische Vermittlung durch Objekte und Texttafeln wechseln einander ab. Die Führung durch die Ausstellung erfolgt unbegleitet, teilweise in Kleingruppen und vereinzelt. Karten mit QR-Codes leiten die Besucherinnen und Besucher durch die verschiedenen Stationen beispielhafter Fluchtwege.