Schäden durch Orkan, Sturm und Borkenkäfer
Das Sturmtief Friederike machte Anfang 2018 auch in Brakel den Wald teilweise unpassierbar. Um das Ausmaß der Schäden zu erfassen, mussten die Forstleute zunächst die Waldwege freischneiden und sich in die einzelnen Waldregionen vorarbeiten. Das Sturmtief Eberhard tat ein Jahr später sein Übriges. Und auch der Borkenkäfer hat große Schäden angerichtet.
„In erster Linie durch die außergewöhnlich hohen Temperaturen von April bis August 2018 und durch das zu beklagende sehr hohe Niederschlagsdefizit haben sich bislang nicht vorgekommene Borkenkäferpopulationsdichten aufbauen können“, erklärt Michael Senft, Forstwirtschaftsmeister bei der Stadt Brakel. Die Käfer hätten leichtes Spiel, da durch den Trockenstress die natürliche Abwehr der Fichten gegen diese Eindringlinge – die Harzproduktion – in diesem Jahr mehr oder weniger ausfiel“, sagt Senft weiter.
Nicht nur herabstürzende Äste und Bäume, sondern auch unter Spannung stehende, umgefallene Stämme im großflächig geschädigten Wald sind gefährlich. Kreuz und quer sowie ineinander verkeilt liegende, abgebrochene Bäume, aus der Erde gerissene Wurzelteller, abgebrochene Wipfel mussten beseitigt werden. Auch zwischen Kaiserbrunnen und Ehrenfriedhof wurden die Waldflächen geräumt.