Neue Decke und energetische Sanierung
Schon vor längerer Zeit sollte die verglaste Wand erneuert werden, die das Schwimmbad von der Cafeteria trennt. "Die Hitze aus dem Bad übertrug sich teilweise in die Cafeteria", erläuterte Hermann Temme. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Fensterfront, die 1973 eingebaut wurde, an der Decke hängt. "So kamen wir in Zugzwang", sagte Bauamtsleiter Johannes Groppe. Die Erneuerung der Decke sei zwar immer schon Thema gewesen, habe aber in der Priorität eigentlich weiter hinten gestanden. Angesichts der neuen Situation habe man sich dann doch für eine größere Lösung entschieden.
Die neue Akustikdecke hat auch eine neue Lüftung bekommen. "Auch da gab es Hinweise von Kunden, dass es zieht. Das ist nun vorbei", berichtete Andreas Gehle, bei der Stadt zuständig für Bäderangelegenheiten.
Da die energetische Sanierung zu 90 Prozent nach dem Kommunalinvestitionsfördergesetz gefördert wird, wurde der kommunale Haushalt geschont. "Wir sind für die Hallenbadsaison gut aufgestellt", erläuterte Hermann Temme. Die Stadt Brakel erarbeite für die Bäder Fünf-Jahres-Pläne, um diese in Schuss zu halten. "Auch die Politik steht dahinter", sagte Betriebsausschussvorsitzender Raimund Giefers. Man wolle auf keinen Fall in einen Sanierungsrückstand geraten.
Informationen zu Öffnungszeiten und Kursusangeboten gibt es unter www.brakel.de/baeder.