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Datum: 09.08.2016

Masterarbeit über die größte Innenstadtkirmes zwischen Weser und Egge

Die Bökendorfer Studentin Vanessa Klahold hat für ihre Masterarbeit einen Fragebogen zum Annentag entwickelt. Erkenntnisse erhofft sie sich beispielsweise über Stärken und Schwächen des Festes. Auch bestehe so die Möglichkeit, den Annentag mit anderen Veranstaltungen zu vergleichen. "Etwa fünf bis zehn Minuten Zeit benötigt man, um bei der Befragung im Internet mitzumachen", schätzt die Studentin. Etwa 600 Teilnehmer braucht sie für ihre wissenschaftliche Arbeit. Kommilitonen an der Uni Paderborn haben eine ähnliche Arbeit in Angriff genommen, die sich mit der Analyse von Schützenfesten befasst. "So etwas kann man auch mit dem Annentag machen", dachte sie sich und schlug das Thema ihrem Professor für ihre Masterarbeit vor. Mit Erfolg.

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"Die Arbeit kann auch für uns wertvolle Hinweise liefern", ist Marktmeister Benedikt Gönnewicht begeistert von der Idee, den Annentag wissenschaftlich zu bewerten.
Nun müssen 600 Annentags-Besucher bereit sein, – natürlich anonym – ihre Einschätzungen abzugeben. Abgefragt wird im Nachhinein zum Beispiel die Zufriedenheit mit dem gesamten Fest, aber auch mit einzelnen Angeboten wie etwa mit der Gourmet-Meile, den Karussells oder der Musik. Auch die Geschäftswelt wird unter die Lupe genommen. Die Auswertung wird nach ganz unterschiedlichen Kriterien erfolgen. So lasse sich dann beispielsweise ermitteln, was für wen in welchem Maße wichtig sei – etwa für Männer oder Frauen, für ältere oder jüngere Kirmesbesucher, für eifrige Annentagsgänger oder für Besucher, die nur an einem Tag kämen.
Nach Analyse der Antworten könne sie Aussagen machen zur Bedeutung der Festtradition, zu Erinnerungen an frühere Zeiten, zur Rolle des lokalen Charmes oder auch dazu, ob die Besucher wiederkommen würden. "Wahrscheinlich lässt sich auch sagen, was die Besucher sich über das aktuelle Angebot hinaus noch wünschen oder was ihrer Meinung nach verbessert werden könnte, wie sie beispielsweise zum Annen-Euro stehen oder zur Bummelkarte", sagt Klahold.
Wer sich nicht online im Internet an der Frageaktion beteiligen kann oder möchte, für denjenigen liegen im Brakeler Bürgerbüro Zettel bereit, die ausgefüllt werden können. Den Fragebogen finden Sie hier.