Brücke im "Ostheimer Feld" wieder freigegeben
Art der Sanierung wird künftig Kosten einsparen
Die aus Stein gebaute Brücke, die im "Ostheimer Feld" über die Nethe führt, wurde erstmals bereits im Sommer 1970 durch die Panzer-Pionier-Kompanie 210 aus Höxter saniert. Dieses wurde notwendig, da die „alte“ Brücke dem Frühjahrshochwassers zum Opfer gefallen war. Eine weitere Sanierung in Holzbauweise erfolgte dann im Jahr 1996 durch die technische Spezialkompanie des ABC-Abwehrbataillons 7 der General-Weber-Kaserne Höxter. Nach weiteren fast 20 Jahren musste in den letzten Wochen nun eine erneute Sanierung vorgenommen werden, denn die bestehende Brücke war stark abgängig und das Lastengewicht musste bereits auf 2,5 t reduziert werden. Mit dem Umbau der Brücke erfolgte auch eine Reduzierung der Brückenbreite von 6,90 m auf 3,80 m. Die Brückenunterkonstruktion aus verzinktem Stahl bzw. die vorhandenen Stahlträger sandgestrahlt und beschichtet, sowie abschließend lackiert, besteht der Oberbau der Brücke aus Eichenholzbohlen. Die beiden neuen Seitengeländer aus senkrechten Holzlatten wurden auf einer Stahlkonstruktion angebracht. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 12 t.
Die zwischenzeitlich durchgeführte Umplanung der Brückenkonstruktion wurde im August 2015 im Bauausschuss vorgestellt und entsprechend beschlossen. Die Bauleitung erfolgte dann durch die Stadt Brakel. Das Gesamtkostenvolumen beträgt rd. 90.000 € für die Sanierung der vorhandenen Stahlkonstruktion, die neue Unterkonstruktion aus Stahl, die neuen Geländer und den Holzüberbau. Der Vorteil der aktuell durchgeführten Sanierung besteht darin, dass z.B. eine Erneuerung des Holzbelages künftig wesentlich geringere Kosten verursachen wird.
Freuen sich über die gelungene Instandsetzung der Brücke im Ostheimer Feld - (v. links) Johannes Groppe (Leiter des Fachbereiches Bauen), Franz-Josef Sentler (Dipl.-Ingenieur Stadt Brakel), Raimund Giefers (Vorsitzender Betriebsausschuss), Joachim Holtemeyer (Vorsitzender Bauausschuss) und Bürgermeister Hermann Temme.