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Datum: 24.02.2017

Schüler analysierten „Rohstoffprobleme in der Welt“

Im Rahmen der noch bis zum 17. März 2017 laufenden Handysammelaktion erhielten die Schülerinnen und Schüler der Brakeler Schulen aktuell Fachvorträge zum Thema „Rohstoffprobleme in der Welt“. Diese Rohstoffexpedition verglich ältere und aktuelle Satellitenbilder und machte die Auswirkungen des Rohstoffabbaus und Energieverbrauchs sichtbar.

Erschöpfung der Ressourcen ist bereits in Sicht

Die Expedition thematisierte zudem die Folgen, die aus Produktion, Transport, Nutzung und Entsorgung/Recycling von Elektrogeräten resultieren. Den bei Jugendlichen so beliebten IT-Produkten kam hier eine ganz besondere Bedeutung zu, denn Bauteile dieser Produkte können recycelt und so ein Beitrag im Sinne der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes geleistet werden. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten aktuelle sowie potenzielle ökologische und soziale Herausforderungen. Sie entwickelten gemeinsam konkrete und politische Handlungsoptionen im Hinblick auf Menschenrechtsverletzungen und die wachsende soziale Kluft. Weiterhin analysierten sie die Folgen des westlichen Lebensstils. Rohstoffabbau sowie Herstellung, Gebrauch und Entsorgung von Produkten und Dienstleistungen, all das verbraucht eine Menge an Ressourcen. Mit den ständig steigenden Ansprüchen der Industriegesellschaften wächst der Bedarf an Rohstoffen. Die ökologischen und sozialen Schäden, die daraus folgern, sind enorm und die Erschöpfung mancher Ressource ist bereits in Sicht. Daher ist nachhaltiges Wirtschaften in geschlossenen Kreisläufen gefragt.

Einzelne Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 6 der Gesamtschule Brakel und deren Lehrerin Frau Broschinski (zweite von rechts) nahmen gemeinsam mit Herrn Geissner von geoscopia (links) und dem Klimaschutzmanager der Stadt Brakel, Hendrik Rottländer (rechts) an der Rohstoffexpedition teil.