3. Brakeler Apfelpflück- und Saftpresstag am 29.09.2017
Am 29. September 2017 können Sie Ihr geerntetes Obst zu frischem Saft verarbeitet lassen. Auf dem Gelände des Holzhackschnitzelwerks Brakel produziert eine mobile Saftpresse nicht nur Saft aus Obst Ihres heimischen Gartens, sondern Sie können vor Ort an freigegebenen Obstbäumen im Bohlenweg/Flechtheimer Feld frische Äpfel und Birnen ernten und verarbeiten lassen.
Saftpressen ab 13.00 Uhr im Einsatz
Bei 60° Celsius bereitet die Saftpresse das Obst zu zwei Jahre haltbaren Saft. Für die Produktion (Pressen, Abfüllen, Konservieren) nimmt die mobile Saftpresse Gehrden einen Unkostenbeitrag von 4,50 € je 5 Liter Saft im Getränkekarton. Das Saftpressen startet ab 13 Uhr und es ist erforderlich sich einen Termin zu reservieren, um Wartezeiten zu vermeiden: Tel:05272/ 355 755; Ansprechpartner ist Micha Loewen, Projektkoordinator „LANDbrauchtWÄRME“. Für eine Anmeldung ist die Menge der gesammelten Äpfel eine wichtige Information. Die Mindestabgabemenge beträgt 50 kg oder umgerechnet ca. zwei gefüllte Wäschekörbe.
Regionale Produkte nutzen
Die Stadt Brakel und ihr Klimaschutzmanager Hendrik Rottländer möchten mit Unterstützung lokaler Akteure mit dieser Aktion auf die Nutzung regionaler Produkte aufmerksam machen. Biologische, klimafreundliche und günstige Produkte sind oft nur einen Griff entfernt. Obst und Gemüse kann aus dem eigenen Garten und/oder der Region verwendet und eingekauft werden. Somit kann jeder etwas für den Klimaschutz tun: Emissionen reduzieren durch kürzere oder entfallende Fahrt- und Lieferwege.
Die Gemeinschaftsaktion des Maschinenrings Höxter und dem Klimaschutzmanagement der Stadt Brakel lädt Bürger des gesamten Kreises dazu ein, ihr heimisches Obst nicht ungenutzt liegen zu lassen. Denn auch Fallobst ist für Saft bestens geeignet.
Vor Ort erwarten die Gäste außerdem eine Werksführung durch das Holzhackschnitzelwerk sowie ein Waffelstand mit heimischen (Apfel-) Produkten. Auch ohne Obst wird der Aktionstag zu einem lohnenswerten Besuch.
Das Förderprojekt „LANDbrauchtWÄRME“ wird innerhalb von Land(auf)Schwung durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.