Von der Gemeindefinanzierung bis zum Schulangebot vor Ort
Einen breiten inhaltlichen Bogen spannten die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Rode-Bosse und der Bürgermeister der Stadt Brakel, Hermann Temme in einem Informationsgespräch. In dem einstündigen Austausch ging es um diverse bundespolitische Themen und deren Auswirkungen vor Ort.
Drehte sich das Gespräch zunächst allgemein um die finanzielle Ausstattung der Kommunen im Rahmen der Gemeindefinanzierung, wurde anschließend über zwei spezifische Punkte gesprochen: die aktuelle Flüchtlingssituation und deren Finanzierungslücken sowie die vom Bund in Aussicht gestellte Entlastung im Bereich der Wiedereingliederungshilfen. Beim aktuell vorliegenden Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes vertraten beide Gesprächspartner die Ansicht, dass das bisher fehlende Anschlussstück der B83 an die B64 zwingend in den Plan aufgenommen werden müsse.
Auch die Schulsituation vor Ort war ein Gesprächsthema. Petra Rode-Bosse und Hermann Temme zeigten sich überzeugt, dass die zukünftige Zusammenarbeit der Berufskollegs Brakel und Höxter sowie die Entscheidung der Stadt Brakel, eine Gesamtschule zu gründen, gleichermaßen wichtige wie richtige Entscheidungen waren. „Die aktuellen Anmeldezahlen zeigen, dass der Elternwille getroffen wurde und Brakel schulpolitisch auf einen sehr guten Weg ist“, waren sich die Bundestagsabgeordnete und der Bürgermeister einig.
Das Gespräch fand im Rahmen der „Bürgermeisterrunde“ von Petra Rode-Bosse statt: Die Sozialdemokratin aus Altenbergen möchte alle 16 Bürgermeister ihres Wahlkreises besuchen und ein persönliches Gespräch in der jeweiligen Kommune führen. „Jede Stadt in meinem Wahlkreis hat ihren eigenen Reiz und ihre eigenen Themen. In Brakel sieht die politische Agenda anders aus als beispielsweise in Detmold oder Marienmünster. Aber nicht jedes Thema hängt von der Größe einer Kommune ab: Es gibt auch viele Schnittmengen“, erläutert die Bundestagsabgeordnete.