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Datum: 29.11.2016

Donnerstag, 05. Januar 2017 um 20 Uhr

Der Kulturring Brakel lädt zum dreizehnten und mittlerweile traditionellen Neujahrskonzert der Nordwestdeutschen Philharmonie am Donnerstag, 05. Januar 2017, um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) in die Stadthalle Brakel ein. "Märchen aus dem Orient", so lautet der Titel des diesjährigen Konzertes und verspricht mit der Sopranistin Alexandra Steiner und unter der Leitung/Moderation des Dirigenten Markus Huber, wieder ein voller Erfolg zu werden. "Mit dem traditionellen Neujahrskonzert setzt der Kulturring Brakel einen der gefragtesten Veranstaltungshöhepunkte in der regionalen Kulturszene", berichtet die Vorsitzende Michaela Markus.

Lassen Sie sich verzaubern mit "Märchen aus dem Orient"

Bürgermeister Hermann Temme freut sich ganz besonders über die erneute Realisierung dieses bereits traditionellen Highlights in der Stadthalle Brakel. "Das Neujahrskonzert stellt alljährlich einen herausragenden musikalischen Auftakt in das Brakeler Kulturjahr dar, ich freue mich, dass die E.ON hier erneut als verlässlicher Partner zur Seite steht und diese Erfolgsgeschichte somit bereits ins dreizehnte Jahr gehen kann", so der Bürgermeister. "Ohne die Förderung durch die E.ON wäre die erneute Realisierung dieser Veranstaltung wohl nicht möglich gewesen", bedankt sich die Vereinsvorsitzende Michaela Markus. Uwe Sattler, Vertreter der E.ON erklärt: "Als regionaler Energieversorger haben wir großes Interesse daran, vor allem regionale Events wie das bereits in Brakel etablierte Neujahrskonzert zu ermöglichen und zu unterstützen."

Christian Becker, Orchester-Geschäftsführer, verspricht den Besuchern aufgrund der Besetzung mit einer hervorragenden Sopranistin und einem excellenten Dirigenten und Moderator in jedem Fall einen unvergesslichen Abend in der Stadthalle Brakel. Die mitreißende Spielfreude des hochprofessionellen Landesorchesters und die Auswahl eines renommierten Dirigenten und einer hochrangigen Solistin führen die Besucher auch über die Kreisgrenzen hinaus nach Brakel.

Kartenvorverkauf startet ab dem 01. Dezember 2016

Der Kartenvorverkauf startet am Donnerstag, dem 01. Dezember 2016, sichern Sie sich Ihre Karten zum Preis von 20 Euro inklusive einem Begrüßungsgetränk (eventuell zuzüglich Gebühren der Vorverkaufsstellen). Schüler und Studenten erhalten einen ermäßigten Eintrittspreis von 14 Euro.

Vorverkaufsstellen:

  • Nikolausmarkt auf dem Marktplatz (01.-04. Dezember 2016)
  • Stadtteilzentrum am Generationenpark
  • Westfalen-Blatt Servicepunkt Brakel: TUI ReiseCenter, Am Markt 3 - Kartentelefon 05272-379120
  • Westfalen-Blatt Höxter / Warburg / Paderborn
  • Westfalen-Blatt-Karten-Hotline : 05271-97280

    Umfangreiche Ticket-Informationen erhalten Sie beim Kulturring Brakel, Michaela Markus, unter der Telefonnummer 0160-9138 5604

 

Organisieren bereits das dreizehnte Neujahrskonzert in Brakel, von links: Markus Krömeke (Kulturring) und Michaela Markus (Vorsitzende Kulturring), Bürgermeister Hermann Temme, Uwe Sattler (E.ON), Gisela Bothe (stellvertretende Vorsitzende Kulturring) und Orchester-Geschäftsführer Christian Becker.

Sopranistin Alexandra Steiner

Die deutsche Sopranistin Alexandra Steiner wurde in Augsburg geboren und studierte an den Musikhochschulen in Stuttgart und Würzburg und an der Wales International Academy of Voice. Weitere wichtige Impulse erhielt sie bei zahlreichen Meisterkursen, unter anderem bei Brigitte Fassbaender, Anna Reynolds, Kiri Te Kanawa und Richard Bonynge. Zu den frühen Partien der jungen Sängerin zählen Olympia in Les contes d’Hoffmann, Gretel in Hänsel und Gretel und Norina in Don Pasquale in Würzburg, Weimar and Erfurt. Alexandra Steiner sang Pamina in Die Zauberflöte und Marzelline in Fidelio am Theater Heidelberg, war Adele in Die Fledermaus am Landestheater Salzburg unter der musikalischen Leitung von Leo Hussain und  wurde für ihre intensive Darstellung in NEDA – der Ruf, die Stimme bei der Biennale München 2012 besonders hervorgehoben. Neben ihrer Operntätigkeit geht die Sopranistin einer regen Konzerttätigkeit nach. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Christopher Hogwood, Peter Dijkstra, Sebastian Tewinkel und Michael Hofstetter zusammen und trat mit den Bremer Philharmonikern beim Schleswig-Holstein-Musikfestival, beim Festival RheinVokal und beim Augsburger Mozartsommer auf. Mit den Bochumer Symphonikern verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit, u. a. mit Aufführungen von Beethovens 9. Sinfonie, Poulencs Stabat mater und Orchesterliedern von Duparc. Konzertengagements führten sie nach Ungarn, Russland, Japan und China. Zu ihrem umfangreichen Konzertrepertoire zählen Werke von Pergolesi, Bach, Händel, Mozart, Brahms und Mahler.

Dirigent Markus Huber

Markus Huber wurde in München geboren. Als Solist des Tölzer Knabenchores arbeitete er schon in früher Jugend mit Musikerpersönlichkeiten wie Herbert von Karajan, James Levine, Wolfgang Sawallisch, Nicolaus Harnoncourt und Dennis Russel Davies. Sein Musikstudium absolvierte er an den Hochschulen in München und Wien, wo u.a. Leopold Hager (Dirigieren) und Karl-Hermann Mrongovius (Klavier) zu seinen Lehrern gehörten. Seine Dirigentenkarriere begann Markus Huber 1996 als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Landestheater Detmold. Ein Jahr später wechselte er in gleicher Position sowie als 2.Chordirektor an das Opernhaus Chemnitz und wurde 1999 zusätzlich Chefdirigent des Collegium Instrumentale Chemnitz. Von 2002 bis 2007 war er erster Gastdirigent des Bulgarischen Kammerorchesters, 2003 wurde Markus Huber Chefdirigent des Leipziger Symphonieorchesters. Seit 2008 ist Markus Huber Generalmusikdirektor des Theaters Pforzheim und widmet sich intensiv dem Werk Richard Wagners. Nach seinem Debut 2013 mit Tristan in New Orleans und 2014 mit dem Ring in Ausschnitten mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz geben folgt nun Juni 2015 der Lohengrin in Pforzheim.

Das Orchester

1950 als Städtebundorchester mit dem Auftrag gegründet, die Musiklandschaft fernab der Metropolen zum Blühen zu bringen, spielen die 78 Musikerinnen und Musiker heute nicht nur in den Konzertsälen zwischen Minden und Paderborn, Gütersloh und Detmold, sondern treten darüber hinaus bei Gastspielreisen in berühmten Häusern wie dem Concertgebouw in Amsterdam, der Zürcher Tonhalle und dem Großen Festspielhaus in Salzburg auf. Neben Dänemark, Österreich, Holland, Italien, Frankreich und Spanien sorgte das Orchester auch in Japan und den USA schon für ausverkaufte Konzertsäle. Regional verankert, international gefragt: Mit jährlich rund 120 Konzerten in Ostwestfalen-Lippe nimmt die Nordwestdeutsche Philharmonie (NWD) mit Sitz in Herford ihre Verantwortung als eines von drei NRW-Landesorchestern ernst, profiliert sich aber auch weltweit als kultureller Botschafter der Region, in der sie seit mehr als sechs Jahrzehnten zu Hause ist. Über alle Grenzen hinweg ist das Landesorchester auf mehr als 200 Schallplatten- und CDs zu hören. Die Einspielungen mit bekannten Dirigenten und Solisten zeigen die große Bandbreite und vor allem die Brillanz des Ensembles.