Inhalt
Datum: 08.04.2019

Löschfahrzeug ist vielseitig einsetzbar

Die Löschgruppe Bellersen hat jüngst ein neues Feuerwehrauto erhalten. Brakels Bürgermeister Hermann Temme sagte, dass das neue Fahrzeug die Schlagkraft der Wehr noch einmal erhöhe. Die Stadt sehe es als ihre Verpflichtung an, für eine gute technische Ausstattung der Einsatzkräfte zu sorgen. 300.000 Euro hat die Stadt Brakel in das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug investiert. Temme dankte den ehrenamtlichen Wehrleuten und sagte, dass deren Einsatz mit hauptamtlichen Kräften nicht zu finanzieren sei.

Brakels Feuerwehrchef Sven Heinemann erläuterte die Gründe für die Neuanschaffung. Der jüngste Brandschutzbedarfsplan habe Optimierungsbedarf aufgezeigt. Das Feriendorf, der Wohnmobilhafen und drei holzverarbeitende Betriebe erforderten, dass die Feuerwehr für den Erstangriff in einem möglichen Schadensfall das Löschwasser auf Rädern mitbringe. Darüber hinaus erfordere die nahe Bundesstraße 252 eine Ausstattung mit hydraulischen Rettungsscheren zur Menschenrettung bei Verkehrsunfällen. Das alte Fahrzeug, ein Unimog, habe diesen Anforderungen nicht genügt. Darum sei jetzt ein so genanntes HLF 10 mit 290 PS und Allradantrieb angeschafft werden. Für die schnelle Brandbekämpfung hat es 1200 Liter Löschwasser an Bord. Die im Heck eingebaute Pumpe fördert 2000 Liter pro Minute. Bei Dunkelheit sorgen die LED-Beleuchtung und ein ausfahrbarer Lichtmast für den notwendigen Überblick.

Notfallseelsorger Pater Thomas Wunram (Missonare vom kostbaren Blut, Neuenheerse) erteilte dem Fahrzeug den kirchlichen Segen mit Weihwasser aus einer Handspritze.

Vorführung der Jugendfeuerwehr

Für viel Applaus und Zuspruch sorgte auch die Vorführung der Jugendfeuerwehr, die anschaulich eine Unfallsituation inklusive Bergung einer verletzten Person darstellte.