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Datum: 18.04.2016

160 Jahre altes Gewölbe bleibt erhalten

Die Nethebrücke in Beller ist dringend sanierungsbedürftig. Dieses hat der zuständige Kreis Höxter durch eine intensive Prüfung festgestellt. Die Tragfähigkeit des vorhandenen 50 Jahre alten Brückenüberbaus ist nicht mehr ausreichend, so dass mit den Sanierungsarbeiten bereits heute, 18. April 2016, begonnen wird. Eine Sperrung der Brücke wird für einen Zeitraum von vier Monaten erforderlich.

Busfahrgäste müssten die Haltestelle an der "Angerlinde" in Hembsen nutzen

Die Ortschaft Beller wird in der Zeit vom18. April bis schätzungsweise Ende August aus Richtung Hembsen verkehrstechnisch nicht erreichbar sein. Dieses hat zur Folge, dass Busfahrgäste aus Beller ersatzweise die 650 Meter entfernte Bushaltestelle "Angerlinde" in Hembsen nutzen müssten. Die Buslinie wird in dieser Zeit durch das Siedlungsgebiet "Im Märsch" in Hembsen umgeleitet, so dass die Bewohner der Ortschaft Hembsen ebenfalls von der Baumaßnahme betroffen sein werden. Der Kreis Höxter wird in der Straße "Im Märsch" und auf dem Wirtschaftsweg (R 2) zeitweise Halteverbote ausweisen müssen, um das Befahren dieser Bereiche durch den Busverkehr zu ermöglichen. Die Anwohner werden rechtzeitig über die notwendigen Einschränkungen informiert. Die Ortschaft Beller wird nur über die K 39 (aus Richtung Erkeln) angefahren werden können, so dass einige Umorganisationen und Umleitungen erforderlich werden.

Ausreichende Tragfähigkeit der Brückenunterbauten macht Sanierung möglich

Laut Mitteilung des Kreises Höxter hat bereits im Jahr 2014 eine Überprüfung der Nethebrücke stattgefunden, wonach der vorhandene 50 Jahre alte Brückenüberbau über keine ausreichende Tragfähigkeit verfügt und im Resultat abgängig ist. Da nun bereits Schäden (Risse) an den Betonbalken, den Brückenkappen und an der Abdichtung festgestellt wurden, besteht dringender Handlungsbedarf. Die Unterbauten (Gewölbebauwerk aus dem Jahr 1856) verfügen aus Sicht der Baufachleute noch über eine ausreichend Tragfähigkeit, was eine Sanierung der Brücke nun überhaupt noch möglich macht. Eine Konstruktionsänderung wird den Gewölbeunterbau derart entlasten, dass die Erhaltung des Bauwerkes auch zukünftig gesichert werden kann. Rund 470.000 Euro wird der Kreis Höxter in diese Baumaßnahmen investieren.