22 neue Plätze entstehen
Die Stadt Brakel hat seitens des Landesbetriebs Straßenbau NRW, Niederlassung Paderborn, zur Erweiterung des Mitfahrerparkplatzes am Auffahrtsarm der B 252/B 64 einen positiven Bescheid erhalten und das Ing.-Büro Turk mit der entsprechenden Planung beauftragt. Baulastträger ist jedoch der Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift, der die Baumaßnahme über ein entsprechendes Bauprogramm finanziert.
Der Mitfahrerparkplatz wird momentan im Bereich des vorhandenen Lagerplatzes des Landesbetriebs Straßenbau NRW am Auffahrtsarm B 252/B 64 südlich der Ortslage Brakel erweitert. Der Parkplatz befindet sich innerhalb der umschlossenen Fläche zwischen dem Auffahrtsarm und der B 64. Der Knotenpunkt B 252/B 64 stellt die überregionale
Verbindung in nord-südliche und ost-westliche Richtung zu den übergeordneten Bundesautobahnen her. „Der Mitnahmeparkplatz hat sich als idealer Startplatz für Fahrgemeinschaften entwickelt und wird deshalb um 22 Plätze erweitert“, sagt Bürgermeister Hermann Temme. Aus der überregionalen Verbindungsfunktion des Knotenpunktes könne ein Bedarf an Mitfahrerparkplätzen abgeleitet werden.
„Die Mobilität im ländlichen Raum setzt sich aus einem Bündel von Maßnahmen zusammen“, erklärte Temme weiter. „Der Mitnahmeparkplatz spart Energie und Kosten, außerdem entlastet er die Straßen“, sagte Hermann Steinhage, CDU-Fraktionsvorsitzender.
Der Mitfahrerparkplatz am Auffahrtsarm der B 64 / B 252 befindet sich innerhalb einer Wasserschutzzone II.
Die Planung ist durch folgende Zielsetzungen beziehungsweise Maßnahmen gekennzeichnet:
Gemäß Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW, Niederlassung Paderborn ist Folgendes geplant:
Im Aufstellbereich beträgt die Fahrstreifenbreite 5,50 m, der Fahrstreifen der Gegenrichtung erhält eine Breite von 3,75 m. Die Geschwindigkeit im Knotenpunkt wird auf 70 km/h begrenzt. Der Mitfahrerparkplatz erhält zusätzliche 22 Stellplätze (insgesamt dann 42), davon sind zwei Stellplätze behindertengerecht angelegt.
Die Entwässerung der Stellplätze erfolgt über eine einzeilige Basamentsteinrinne zum Teil mit seitlicher Bordführung und Straßenabläufen. Das auf den Stellplätzen anfallende gering verschmutzte Niederschlagswasser wird mittels einer Rohrleitung hinausgeleitet und dem vorhandenen Wegeseitengraben der B 252 zugeführt.
Die geplanten Aufbaustärken sind dem beigefügten Regelquerschnitt zu entnehmen.
Im Bereich der neuen Stellplätze ist die Pflanzung von sechs Bäumen vorgesehen.
Die Investitionskosten betragen gemäß voraussichtlich 95.000 €. Innerhalb von 2,5 Wochen soll die Erweiterung fertiggestellt sein (zum Ende der Herbstferien).