Bauarbeiten liegen im Zeitplan
Der Eröffnungstag der Mensa der Gesamtschule steht fest: am Montag nach den Herbstferien, am 19. Oktober, soll die neue Mensa in Betrieb gehen.
Der Architekt Carsten Scherhans aus Gehrden ist zuversichtlich, dass der Termin eingehalten werden kann. "Sicherlich werden auch danach noch insbesondere im Außenbereich noch Arbeiten zu erledigen sein, aber der Mensabetrieb wird fristgerecht beginnen", sagt Scherhans.
Der Rohbau ist bereits weit fortgeschritten und das bauliche Konzept klar ersichtlich. Es gibt ein hallenartiges Foyer, durch das man direkt in die Mensa kommt. "Der funktionale Ablauf ist als Rundlauf geplant", erklärte Architekt Scherhans. Die Schüler gehen zur Essenausgabe und suchen sich dann ein Platz. Wenn der untere Essenraum voll ist, können die Schüler in die obere Etage ausweichen.
Der Rat der Stadt Brakel hatte im Februar einstimmig einen Antrag der SPD beschlossen, den ursprünglich auf zwei Bauabschnitte geplanten Mensa-Bau in einem Schritt zu verwirklichen und mit der Aufstockung nicht bis 2018 zu warten, bis die Schülerzahlen so weit angewachsen sind, dass alle Kapazitäten erforderlich sind. Darum kann die Mensa nicht, wie eigentlich gepant, nach den Sommerferien eröffnen, sondern erst nach den Herbstferien.
Etwa drei Millionen Euro kostet die Mensa die Stadt Brakel. Eine Aufstockung in zwei Jahren hätte 50.000 Euro Extrakosten verursacht. "Die Anmeldezahlen haben sich besser entwickelt, als wir erwartet hätten und das rechtfertigt auch den sofortigen Vollausbau", betonte Bürgermeister Hermann Temme.
Für die kommenden Jahre von 2016 bis 2020 kann die Stadt von gut ausgelasteten Schulen ausgehen. Die Gesamtschule kann sich dabei aus den örtlichen Geburtenjahrgängen weiter entwickeln, ohne auf Schülerimporte aus dem Umland angewiesen zu sein. Vor zwei Jahren war sie gestartet, um das städtische dreigliedrige Schulsystem mit Haupt- und Realschule und städtischen Gymnasium abzulösen. "Die von der Bezirksregierung genehmigten vier Klassen in jedem Jahrgang werden voll ausgeschöpft", sagt Fachbereichsleiter Norbert Loermann.
Auch an den Grundschulen sind die Schülerzahlen bis 2020 gesichert. "An der Annenschule haben wir eine gesicherte Dreizügigkeit und auch der Teilstandort in Hembsen kann dauerhaft einzügig geführt werden", so Loermann weiter. Gleiches gelte auch für die katholische Grundschule.