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Deva Manick über die Stolpersteine der Integration

Das Kommunale Integrationszentrum Kreis Höxter hat für die Gesamtschule Brakel eine Lesung mit dem Schriftsteller Deva Manick organisiert.

Der aus Sri Lanka stammende Autor Deva Manick hat aus seinem Buch "Im Glashaus gefangen zwischen Welten" vor etwa 200 Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse, jeweils in zwei Gruppen auf zwei Lesungen verteilt, vorgelesen. Das Werk thematisiert das Leben von Kindern und Jugendlichen, die zwischen zwei Kulturen in Deutschland aufgewachsen sind. „Darin bin ich der verborgenen Gefühls- und Gedankenwelt auf die Spur gegangen“, sagt Manick über sein Werk.

Seit 2016 befindet sich der Schriftsteller auf Vortragstour

„In den 90 Minuten gehe ich immer gemeinsam mit den Zuhörern auf die Reise in meine Kindheitsvergangenheit, als ich noch in der Schule den Status als "Rüpelschüler" bis zur 7. Klasse hatte, den ich am Ende als Jahrgangsbester loswerden konnte“.
In dem Buch von Deva Manick geht es um kulturelle Unterschiede, um die Stolpersteine der Integration – Manick hat bis zu seinem neunten Lebensjahr in einem Asylheim gelebt – und um Gewalt. Dabei will Manick nicht mit dem erhobenen Zeigefinger moralisieren, sondern die Schülerinnen und Schüler während seiner Lesung „mit ins Boot holen“ und durch die Erzählung seiner eigenen Schwierigkeiten den Zuhören das Gefühl des Verständnisses für ihre Probleme geben.
Das Kommunale Integrationszentrum sieht in der Lesung auch einen möglichen Baustein im Rahmen des Projektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.