Innovative Projekte aus Brakel prämiert
Viele hände haben sich auch in diesem Jahr wieder aktiv für den Umwelt- und Klimaschutz in Brakel eingesetzt. Angefangen im Kindergartenalter bis hin zu Vereinen haben sich Brakeler Bürger für ihre Umwelt stark gemacht. Bürgermeister Hermann Temme bedankte sich bei den acht Bewerbern für ihr Engagement für den Klimaschutz. Er sagte: "All diese tollen Projekte ermutigen zum Nachahmen."
So hat die Katholische Kirchengemeinde St. Johannes Nepomuk in Bökendorf ihren Energieverbrauch reduziert, indem sie bei ihrem Projekt "Birne gegen Birne" die Leuchtmittel in ihren Gebäuden ausgetauscht hat. Auch der Verein zur Förderung einer Sport- und Freizeithalle Istrup e.V. hat ebenfalls durch energetische Maßnahmen an der Bürgerhalle den Energieverbrauch reduziert. Dafür gibt es den innogy-Klimaschutzpreis und je 200 Euro.
Für die Durchführung verschiedener Projekte zum Thema Natur- und Umweltschutz erhalten die Kindertageseinrichtung Droste-Hülshoff, der katholische Kindergarten Brede und die Kita Brakel e.V. jeweils 100 Euro und den innogy-Klimaschutzpreis, ebenso wie der Heimat- und Verkehrsverein Bellersen e.V..
Der Heimat- und Verkehrsverein "Für ein lebenswertes Gehrden" e.V. erhält für die Pflege und den Erhalt des Obstbaumlehrpfades 100 Euro und den Klimaschutzpreis. Auch der Angelverein Nethegau e.V. pflegt die Gewässer und führt viele Maßnahmen zum Erhalt des Ökosystems durch. Auch dieses Engagement wird mit dem innogy-Klimaschutzpreis und 100 Euro belohnt.
"Das sind wirklich tolle Projekte für den Klimaschutz", sagte auch Saskia Kemner, Leiterin der Region Ostwestfalen der innogy SE. "Ich finde es beeindruckend, wie hier zu diesen Themen gearbeitet wird. Man kann gar nicht früh genug anfangen, bewusst mit der Natur umzugehen. Gerne verleihe ich den Klimaschutzpreis an die Preisträger und wünsche allen viel Spaß mit dem Preisgeld und bei weiteren Projekten."
Der Klimaschutzpreis der innogy SE wird jährlich verliehen. Er würdigt Initiativen, die in besonderem Maße Energie effizient einsetzen oder die Umweltbedingungen in den Kommunen erhalten oder verbessern. Das Preisgeld stellt innogy, die Kommune wirbt bei ihren Bürgern für die Teilnahme an dem Wettbewerb. Teilnehmen können alle natürlichen und juristischen Personen, Personengruppen, Arbeitsgemeinschaften oder Institutionen, die in der betreffenden Kommune eine Maßnahme aktiv umgesetzt haben. Berücksichtigt werden Ideen, Planungen, Initiativen und bereits abgeschlossene Aktivitäten. Welche Projekte gefördert werden und wie hoch der Förderbetrag auf die einzelnen Projekte aufgeteilt wird, entscheidet eine Jury. Diese besteht aus kommunalen Vertretern sowie einem innogy-Repräsentanten.
Geförderten Maßnahmen können sein:
- Energiesparende Maßnahmen
- Verminderung von Umweltbeeinträchtigungen
- Spürbare Umweltverbesserungen
- Maßnahmen zur Umweltbildung