Das Abwasserwerk der Stadt Brakel informiert:
Über 220 Kilometer Kanalnetz betreut das Abwasserwerk der Stadt Brakel. Dieses muss laut "Selbstüberwachungsverordnung NRW" regelmäßig kontrolliert und unterhalten werden. In diesem Jahr werden aus den Untersuchungen heraus rund 2.500 m Kanalleitungen und 50 Schächte durch die Fachfirmen Umwelttechnik & Wasserbau aus Gelsenkirchen und WD Sanierung aus Ahaus erneuert.
Arbeiten erfolgen im Bereich der Kernstadt und den Ortschaften Riesel und Hembsen
Der Schwerpunkt liegt diesmal in der Kernstadt Brakel und den Ortsteilen Riesel und Hembsen. Hierbei werden sogenannte „Inliner“ in die maroden Kanäle eingezogen, aufwändige Erdarbeiten und offene Baugruben gibt es somit im Regelfall nicht. Trotzdem kann es im Zuge dieser Arbeiten vereinzelt zu Verkehrsbehinderungen in engen Straßen und auch vor Grundstückseinfahrten kommen. Weiterhin ist es in seltenen Fällen möglich, dass es infolge der Kanalreinigung vor Einzug der Inliner zu Rückstoßeffekten in den Hausanschlüssen kommt. Dieses kann zur Folge haben, dass geringfügig Wasser aus der Toilette oder einem Waschbecken gedrückt wird, was zu Verschmutzungen in den betroffenen Räumen führen kann. Es wird deshalb empfohlen, die Toilettendeckel unbedingt geschlossen zu halten. Eine funktionierende Entlüftungseinrichtung und Rückstausicherung in der privaten Kanalisation, die gemäß Abwasserbeseitigungssatzung vorhanden sein muss, verhindert den Austritt von Abwasser. Die Arbeiten beginnen jetzt im April und werden bis in die Sommermonate andauern. Das Abwasserwerk der Stadt Brakel bittet um ihr Verständnis, da die Arbeiten dringend erforderlich sind und der dauerhaften Erhaltung der öffentlichen Kanalisation dienen. Bei Fragen können sie sich an Alexander Frewer, verantwortlicher Ingenieur beim Abwasserwerk der Stadt Brakel, unter 05272/360-238 wenden.
Weitere Informationen zum Abwasserwerk der Stadt Brakel finden Sie hier.