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Datum: 01.03.2019

Erbe im Gepäck - Zukunft im Blick

Die Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in NRWist in sechs Regionalgruppen aufgeteilt, deren stärkste die Regionalgruppe Ostwestfalen-Lippe mit 12 Regionalgruppenmitgliedern ist. In der jüngsten Gruppensitzung wurde ein neuer Vorsitz der Regionalgruppe OWL gewählt.

Die wunderschöne Stadt Brakel übernimmt ab heute somit den Regionalgruppenvorsitz.

Brakel ist seit 1997 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft. Brakels Bürgermeister Hermann Temme wurde einstimmig von den zwölf Mitgliedern der Regionalgruppe OWL gewählt. „Die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft hat unsere Stadt in städtebaulicher und wirtschaftspolitischer Hinsicht deutlich nach vorne gebracht“, berichtet der neue Vorsitzende der Regionalgruppe Ostwestfalen- Lippe. „Das Thema der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadtkerne ist für mich eine Herzensangelegenheit“, sagte Temme.

„Durch unser Wirken in der Arbeitsgemeinschaft können wir viele Menschen erreichen. Es ist mir eine große Ehre, als Vorsitzender die Regionalgruppe begleiten zu dürfen, denn sie ist ein tolles Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit“, freut sich Hermann Temme. Sein Stellvertreter ist Bernd Zimmermann, technischer Beigeordneter bei der Stadt Bad Salzuflen.

In der Regionalgruppensitzung Ostwestfalen-Lippe sind neben Vertretern der Mitgliedsstädte regelmäßig Verantwortliche aus der Bezirksregierung Detmold, dem Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW sowie dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vertreten.

Der Regionalgruppenvorsitz wechselt von Lemgo nach Brakel, da sich Dr. Reiner Austermann - als langjähriger Regionalgruppenvorsitzender (15 Jahre)- am 07.03.2019 in der Mitgliederversammlung, der Wahl zum 1. Vorsitzenden der Gesamtarbeitsgemeinschaft in NRW stellen wird. Geht die Wahl positiv für ihn aus, würde er für 59 Mitgliedsstädte als 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der historischen Stadt- und Ortskerne NRW handeln und sprechen.

"Der Leitspruch des Zukunftsprogrammes der Arbeitsgemeinschaft „Erbe im Gepäck – Zukunft im Blick“ bringt es eigentlich auf den Punkt, denn Ziel ist es, das städtebauliche Erbe in den Altstädten für künftige Generationen zu bewahren", sagt Hermann Temme. . Die Grundrisse und der Baubestand historischer Stadt- und Ortskerne sollen umfassend geschützt, gepflegt und behutsam erneuert werden. „Wir müssen unsere historischen Innenstädte zukunftsorientiert weiterentwickeln“, erklärt Temme weiter. „Wohnen, Arbeiten, Tourismus und natürlich der Einzelhandel im Historischen Stadtkern müssen vereint und gestärkt werden“.
Regionalgruppe bedankte sich für Austermanns hervorragendes Engagement für die der Arbeitsgruppe angehörigen Kommunen.