Umwelterziehung für Brakeler Schüler
"Die Waldpädagogik im Sinne von Erleben und Entdecken eignet sich besonders für eine verantwortungsvolle Umwelterziehung unserer Kinder. Den Kindern wird die Bedeutung des Waldes - unseres heute noch natürlichsten Ökosystems - durch praktisches und spielerisches Erleben und Lernen im Wald aufgezeigt und damit das Problembewusstsein für unsere Umwelt schlechthin gefördert", sagt Sandra Florsch, Leiterin der Gesamtschule Brakel.
Marcel Fiekens unterrichtet bisher Gesellschaftslehte, Sport und Mathe. Nach den Sommerferien wird er Kindern und Jugendlichen als speziell ausgebildeteter und geschulter Waldpädagoge zusätzlich den heimischen Wald als Lebensraum und auch als mögliches späteres Berufsfeld näherbringen. "In der Waldpädagogik soll der Wald mit allen Sinnen erlebt und erfahren und damit bei den Kindern ein emotionaler Bezug zum Wald entwickelt werden", sagt Fiekens. Denn der Mensch schütze nur, was er schätzt!, so der erfahrene Pädagoge.
Die Idee, ein solches Schulfach anzubieten, sei durch die Zusammenarbeit mit der Sekundarschule Borchen entstanden, berichtet Marcel Fiekens. "Wir tauschen uns regelmäßig aus und die Kollegen unterstützen uns beim Aufbau des Projets Abenteuer Natur."
Die Schule in Borchen bietet mit Projektleiter Volker Wascher schon seit einigen Jahren ein vielseitiges waldpädagogisches Programm an.
Geplant ist, dass die Brakeler Schüler nach den Sommerferien zweimal wöchentlich den Stadtwald für Unterrichtszwecke aufsuchen und auch die Waldschule Modexen nutzen.