Gemeinnützige Gesellschaft vergibt 550.000 Euro
Die Zukunft der ist eines der aktuellsten Themen unserer zeit", sagt EKM-Geschäftsführer Siegmund Laufer. "Eng damit verknüpft ist die Frage, wie Fahrzeuge im Straßenverkehr zukünftig angetriebn werden." Fossile Brennstoffe würden langfristig aufgebraucht sein. Es gehe daher nicht mehr darum, ob wir uns eines Tages mit elektrisch betriebenen Autos, Motorrollern oder Fahrrädern fortbewegen, sondern wann. Zugleich bietet die Nutzung der Elektromobilität eine große Chance für den Klimaschutz, da Elektroautos bereits heute weniger Kohlendioxid produzieren als herkömmliche Verbrennungsmotoren. Während ein mit Benzin betriebener Mittelklassewagen durchschnittlich 150 Gramm CO2 pro gefahrenen Kilometer erzeugt, sind es beim Elektroauto nur 85 Gramm pro Kilometer - bezogen auf die gesamte Stromerzeugun g in Deutschland aus Kraftwerken und regenerativen Energien. "Unser Ziel ist es, das Thema Elektromobilität in der region stärker zu verankern und einen weiteren Beitrag zur Umsetzung der Energiewende zu leisten", erklärte Laufer.
Informationen und Anträge zum Förderprogramm gibt es im Internet unter www.ekm-energie.de oder bei ihrer Kommune. Die Förderanträge sind jeweils schriftlich über die Kommunen an die Geschäftsführung der Gesellschaft zu richten. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass der Antragsteller im Fördergebiet der EKM wohnhaft ist.
Stichwort EKM
Die gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Klimaschutzes unterstützt unter Federführung der Kommunen konkrete Projekte der Allgemeinheit, die für einen wirksamen Klimaschutz in den Städten und Gemeinden der Region sorgen.
Der EKM gehören 116 Kommunen aus 16 Landkreisen und die EnergieNetz Mitte GmbH an. Bürger, Gewerbetreibende, Vereine, Institutionen oder Kommunen können Förderanträge für bestimmte Projekte zum Klimaschutz an die EKM stellen. Diese prüft die Anträge und erteilt die Förderzusagen für Projekte.