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Der Spül-Bohrer bahnt sich den Weg

Die Bauarbeiten sind in vollem Gange und die Nahwärmeleitung zum Sommer-Bad wird verlegt. Für den Anschluss des Sommer-Bades müssen die K 18 und die Ostheimer Straße sowie die Brucht und der Hakesbach unterquert werden. Die Anschlusskosten in sechsstelliger Höhe trägt die „Biogas Brakel GmbH & Co.KG“. Die Stadt zahlt eine feste Jahrespauschale für die Wärmelieferung.

Erde wird mit hohem Druck herausgespült

Das Bohrgerät, der sogenannte Spül-Bohrer, wird durch einen Motor angetrieben. So werden die Rohre, durch die zu einem späteren Zeitpunkt die entsprechenden Leitungen verlaufen werden, ins Erdreich verlegt. Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass die Straße nicht aufgerissen werden muss und für den Verkehr weiter geöffnet bleibt. Christian Neier, Bauleiter der Firma HBL erklärt, dass hier das gesteuerte horizontale Spülbohrverfahren Anwendung findet. 36 Meter lange Rohre werden unter der Kreisferienstraße hindurch bis hin zum Freibad verlegt. Ein mit Wasserdüsen versehener Bohrkopf wird an einem Gestänge in den Boden getrieben, durch dieses Verfahren wird die Erde mit sehr hohem Druck herausgespült.