Inhalt
Datum: 12.10.2026

Bökendorf: Ludowinenstraße umfassend ausgebaut

Die Stadt Brakel hat die Ludowinenstraße im Stadtbezirk Bökendorf umfassend neu ausgebaut. Auf einer Länge von rund 280 Metern wurde die Straße vollständig ausgekoffert und anschließend grundlegend neu aufgebaut. Die Bauarbeiten umfassten Asphalt- und Pflasterarbeiten, die Erneuerung der Straßenentwässerung sowie die Modernisierung der Straßenbeleuchtung.

Rund 590.000 Euro in Straßenbau, Entwässerung, Barrierefreiheit und Wasserversorgung investiert

„Mit dem Ausbau der Ludowinenstraße haben wir die Verkehrssicherheit, die Aufenthaltsqualität und die Barrierefreiheit in diesem Bereich deutlich verbesseren können. Besonders wichtig war, dass das angrenzende Seniorenheim während der gesamten Bauzeit erreichbar blieb. Dass die Maßnahme zudem exakt im vorgesehenen Zeitrahmen abgeschlossen werden konnte, ist ein erfreuliches Ergebnis für alle Beteiligten“, so Bürgermeister Alexander Kleinschmidt.

Beidseitig wurden Entwässerungsrinnen eingebaut. Die Stell- und Nebenflächen erhielten größtenteils Rasenkammersteine. Dadurch konnten diese Bereiche in Teilen entsiegelt werden. Zusätzlich wurden zwei Säulen-Amber gepflanzt, die künftig für eine zusätzliche Begrünung des Straßenraums sorgen.

"Ein besonderer Schwerpunkt lag auch auf der Barrierefreiheit", berichtet Alexandra Vogt vom Ingenierubüro Volmer aus Warburg. Aufgrund des angrenzenden Seniorenheims sei daher bereits bei der Planung darauf geachtet worden, die Wege möglichst barrierearm zu gestalten, auf Hochborde zu verzichten und den Gehweg etwas zu verbreitern, so die Planerin. Sehr erfreulich sei zudem, dass auch die Kirche ihre Stellflächen erneuern ließ, wodurch sich nun ein einheitliches und aufeinander abgestimmtes Erscheinungsbild im gesamten Bereich ergebe.

Die Abrechnung der Maßnahme erfolgte nach dem Kommunalabgabengesetz

"Da die Ludowinenstraße bereits in der Vergangenheit endausgebaut wurde, konnten wir diese Maßnahme nach dem Kommunalabgabengesetz Nordrhein-Westfalen, kurz KAG, durchführen", ergänzt der zuständige Betriebsleiter der Stadt Brakel, Alexander Frewer. Bereits seit einigen Jahren übernehme das Land Nordrhein-Westfalen die KAG-Beiträge der Anlieger/innen, so dass der Kostenanteil des Landes hier bei rund 80 Prozent und der städtische Eigenanteil bei rund 20 Prozent liege. Im Zuge des Straßenausbaus wurde auf einer Länge von insgesamt rund 200 Metern die Wasserleitung erneuert. Der Baubeginn erfolgte am 19. März 2026 und die Fertigstellung sowie die Bauabnahme fanden am 4. September 2026 statt. Damit konnte die geplante Bauzeit exakt eingehalten werden. 

Den Auftrag für die Bauausführung erhielt die Firma Nolte aus Warburg. Die gesamte Auftragssumme beläuft sich auf rund 590.000 Euro.