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Das Brakeler Stadtmodell auf dem Marktplatz

Leben auf dem Land ist eine gute Alternative

„Die Stadt Brakel hat die Erarbeitung eines Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzepts, kurz IKEK genannt, in Auftrag gegeben, um die Lebensqualität in den Ortsteilen erhalten und natürlich zukünftig auch noch weiter verbessern zu wollen. Entwickelt wurde dieses Konzept mit einer breiten Bürgerbeteiligung. "Viele Bürgerinnen und Bürger, viele Vereine und Initiativen haben intensiv an der Erarbeitung mitgewirkt und ihre Überlegungen und Wünsche zusammengetragen. Im Resultat ist nun ein gebündelter Maßnahmenkatalog entstanden, der unsere Ortsteile noch schöner, moderner und attraktiver gestalten soll. Allein das ist bereits eine große Leistung", erklärte Brakels Bürgermeister Hermann Temme bei der Eröffnung des ersten Forums. Zahlreiche Dorfbewohner waren zu dem Termin in der Brakeler Stadthalle erschienen, um sich über die Ergebnisse der Dorfwerkstätten zu informieren.

Mit der Erstellung des Entwicklungskonzeptes wurde die Firma ARGE, Dorfentwicklung, beauftragt. Helge Jung vom Planungsbüro der Dorferneuerung richtete ein großes Kompliment an alle Beteiligten, denn die unheimliche Bandbreite der Projektideen decke im Ergebnis alle wichtigen Themenbereiche ab. Eine Risikoanalyse im Hinblick auf Einwohnerentwicklung, Altersstruktur, Bürgerschaftliches Engagement und Leerstandsquoten stelle sich für die Brakeler Ortschaften positiv dar. Sabrina Schlomski (SWECO - Städtebau und Regionalentwicklung) stellte anschließend die erarbeiteten Themenfelder, wie den Lebensalltag, Jugendangebote, Nahversorgung, Unterstützung von Familien, medizinische Versorgung, Hilfenetzwerke, Sicherheit, Verkehr, Arbeitsplätze, Internet und das Leben im Alter vor. Bereits Ende März fanden in den einzelnen Stadtbezirken die Ortsbegehungen statt, an die sich seit Ende April die Dorfwerkstätten anschlossen. Die jeweilige Dorfbevölkerung hatte die Möglichkeit, Wünsche und Anregungen vorzutragen. "Die Beteiligungsspanne in den einzelnen Dorfwerkstätten war stark variierend, die Mitarbeit und die Ergebnisse allerdings durchweg positiv", berichtete Sabrina Schlomski. Sie sei zudem von den dorfübergreifenden Projektideen und der Kooperation zwischen den einzelnen Ortschaften stark beeindruckt. Aspekte, wie Barrierefreiheit, soziale und kulturelle Treffpunkte, aber auch die Realisierung sogenannter "Mitfahrerbänke" oder "Einkaufs-Apps" für beispielsweise Menschen ohne Führerschein hätten viele Ortschaften auf ihre Wunschlisten aufgenommen.

Die Delegierten der einzelnen Ortschaften konkretisierten die Wünsche und Anregungen für ihren Ort, hier hatten die Gestaltung der Ortskerne, die Barrierefreiheit und auch die Förderung der sozialen Gemeinschaft einen hohen Stellenwert.

Im nächsten Schritt werden nun in einzelnen „Fachforen“ verschiedene Handlungsfelder festgelegt und ein Prioritätenkatalog erstellt, der dann im Herbst durch Beschluss des Rates der Stadt Brakel im IKEK verankert wird. Dieses breit gefächerte IKEK wird dann seitens der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen entsprechend gefördert.

Bürgermeister Hermann Temme bedankte sich bei allen Akteuren für die zahlreichen Anregungen und Ideen, die alle auf das gemeinsame Ziel ausgerichtet seien, die Ortschaften noch lebens- und liebenswerter gestalten zu wollen.

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Der Einladung zum ersten IKEK-Forum folgten viele interessierte Dorfbewohner

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