Sicherheit
Die Sicherheit unserer Besucherinnen und Besucher, der Schaustellerinnen und Schausteller sowie Händlerinnen und Händler auf dem Annentag liegt uns sehr am Herzen. Vor und hinter den Kulissen arbeiten wir ständig daran, um für Ihre größtmögliche Sicherheit zu sorgen.
Das Sicherheitskonzept
Der Annentag ist eine Traditionskirmes mit einem sehr hohen Sicherheitsstandard, dennoch sind sich alle Beteiligten des Annentages einig, dass es eine 100-prozentige Sicherheit auf keinem Volksfest geben kann. Wie vom Landesinnenministerium gefordert, hat die Stadt Brakel eine „Verbindungsgruppe“ gebildet und einberufen, an der unter anderem Vertreter des Veranstalters, der Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Bauaufsicht teilnehmen. Diese Gruppe berät den Veranstalter in allen Sicherheitsfragen; hier wird auch die geforderte Einvernahme aller Beteiligten für das Sicherheitskonzept beraten. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten (Feuerwehr, Rettungsdienst, Sanitätsdienst, Ordnungsamt, Sicherheitsdienst, Bauaufsicht und vielen weiteren Akteuren) ist daher eine wichtige Voraussetzung.
Sicherheitsvorkehrungen
Deshalb werden verschiedene Vorkehrungen getroffen, um eine große Sicherheit gewährleisten zu können. Eine Befahrung der Feuerwehr wird jedes Jahr am Annentag-Freitag vor der Eröffnung zur Überprüfung des Kirmesgeländes durchgeführt, um die Durchfahrt der Hilfsfahrzeuge sicherzustellen. Die sogenannten „Rettungswege“ rund um das Kirmesgelände werden auch in diesem Jahr wieder verstärkt kontrolliert. Hierbei wird geschaut, ob dort verbotenerweise behindernd geparkt wird, sodass im Notfall kein Rettungsfahrzeug mehr durchfahren könnte. In so einem Fall wird das Fahrzeug dann kostenpflichtig abgeschleppt. Straßensperrungen, die das Kirmesgelände abgrenzen, wurden in diesem Jahr neu entwickelt.
Die Stadt Brakel möchte nochmal darauf hin weisen, dass so gut wie keine Stände in den letzten Jahren weggelassen wurden. Durch die geänderte Positionierung der Geschäfte und durch notwendige Lücken für eine Durchfahrt von Einsatzfahrzeugen, entsteht oftmals der Eindruck, dass viele Geschäfte weggelassen wurden. Dies ist definitiv nicht der Fall. Für den Annentag in Brakel liegen immer noch etwa vier mal mehr Bewerbungen vor, als an Standplätzen vergeben werden können.Notfallwache
Im Bereich Am Thy/Burgstraße finden Sie wie in den vorherigen Jahren eine Notfallwache mit mobiler Polizeiwache, einer Erste-Hilfe-Station und der Feuerwehr. Diese Notfallwache ist freitags bis sonntags jeweils von nachmittags bis tief in die Nacht und montags von 12 Uhr bis in die frühen Morgenstunden besetzt. Für einen Schnellangriff hat die Feuerwehr ein Tragkraftspritzenfahrzeug auf dem Kirmesplatz bereitstehen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erste-Hilfe-Station verfügen über Fahrzeuge, ein Behandlungszelt und bestreifen das gesamte Gelände regelmäßig. Auch die Polizei wird in Zivil auf dem Festgelände vertreten sein, um das Markttreiben unauffällig beobachten zu können. Ebenfalls sollen dieses Jahr auch in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt der Stadt Brakel Jugendschutzkontrollen durchgeführt werden.
Sicherheitshinweise und Verbote
- Sie finden auf dem gesamten Kirmesgelände verteilt große, grüne Fluchtwegeschilder. Die über den Straßen aufgehängten Schilder weisen in Fluchtwege, über die Sie im Notfall das Gelände schnell und sicher verlassen können.
- 15 orange Schilder an Straßenlaternen auf dem Kirmesgelände verteilt, dienen als Rettungspunkte zur Orientierung, wenn Sie einen Notruf absetzen. So können die Einsatzkräfte Sie schnellstmöglich finden.
- Ein Cannabis-Konsum-Verbot auf dem gesamten Kirmesgelände wird auch dieses Jahr wieder ausgesprochen.