Zentrale Wasserenthärtung: Vorhandene private Enthärtungsanlagen
Mit der Inbetriebnahme der zentralen Trinkwasserenthärtung in Brakel, wird das Trinkwasser künftig bereits im Wasserwerk gezielt aufbereitet. Die Kundinnen und Kunden erreicht das Wasser dann mit einem Härtegrad von etwa 8 bis 9 Grad deutscher Härte (°dH) und liegt damit im Härtebereich „weich“ bis „mittel“.
Durch diese Härtegrad-Einstellung
- wird die Kalkbildung in Leitungen und Haushaltsgeräten deutlich reduziert,
- werden günstige Bedingungen für den Schutz der Leitungen, Armaturen und Warmwasserbereiter geschaffen,
- verringert sich der Reinigungsaufwand im Haushalt spürbar (beispielsweise weniger Kalkflecken an Armaturen, Fliesen und Gläsern).
Können mit der Inbetriebnahme der zentralen Enthärtung die vorhandenen privaten Enthärtungsanlagen entfallen?
Wichtige Hinweise zu privaten Enthärtungsanlagen
- Eine zusätzliche Enthärtung ist in der Regel nicht mehr erforderlich.
- Eine weitere Absenkung der Wasserhärte unter etwa 8 °dH bietet in Haushalten in der Regel keinen technischen Vorteil.
- Wenn Sie Ihre private Enthärtungsanlage außer Betrieb nehmen, sparen Sie Wartungs- und Betriebskosten (beispielsweise Salz, Strom und Service).
- Wenn Sie Ihre Anlage dennoch weiter betreiben möchten, lassen Sie diese bitte von einem Fachbetrieb auf die neuen Wasserwerte einstellen, um eine Überenthärtung zu verhindern und mögliche Folgeschäden an der Hausinstallation zu vermeiden.
Sie haben noch Fragen?
Haben Sie noch Fragen? Diese können Sie dann gerne eine E-Mail an trinkwasser@brakel.de senden.