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Das Brakeler Stadtmodell auf dem Marktplatz
13.01.2020
Bezirksregierung hat Zuwendungsbescheide übergeben

Ein großer Tag für Hembsen und Erkeln

Zuwendungsbescheide für Dorferneuerungsmaßnahmen in Erkeln und Hembsen sowie für die Dorfgemeinschaftshäuser in Istrup und Siddessen hat Martin Hempel, Mitarbeiter im Dezernat für Ländliche Entwicklung und Bodenordnung bei der Bezirksregierung Detmold, am Freitag der Stadt Brakel übergeben. „Dies ist ein erfreulicher Tag für unsere Dörfer“, sagte Bürgermeister Hermann Temme beim Pressegespräch.

Hembsen wartet schon lange auf den jetzt mit 250.000 Euro geförderten dorfgerechten Umbau der Born- und Kirchstraße. Dort werden Flächenentsiegelungen vorgenommen, Grünflächen geschaffen und standortgerechter Laubbäume gepflanzt. Dorfgerechte Elemente sollen die Verkehrsflächen attraktiver erscheinen lassen. Besonders im Fokus steht der Platz am Ende der Bornstraße, rund um das Dorfkreuz. Dieser soll durch die Maßnahme aufgewertet werden und als Begegnungsstätte in der Dorfmitte dienen.
Die Bauarbeiten können nach den Sommerferien beginnen. Grundlage der Planungen sind Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger. Sie haben viel Herzblut in die Ideenfindung eingebracht. „Es ist schön zu sehen, dass der Aufwand sich doch noch gelohnt hat“, Thomas Groppe, der Bezirksausschussvorsitzender in Hembsen ist.

In Erkeln steht die Ortsdurchfahrt (Neue Straße) im Mittelpunkt der Planungen. Die Fördermittel belaufen sich auf knapp 138.600 Euro. Die Straße stammt, so Erkelns Bezirksausschussvorsitzender Raimund Giefers, aus der Zeit um 1950. Im Zuge der Oberflächenerneuerung durch den zuständigen Straßenbaulastträger Straßen NRW plant die Stadt Brakel, zusätzliche Grünflächen anzulegen und die Gehwege zu erneuern. Die Bürgersteige sollen in einigen Bereichen auf 1,50 Meter verbreitert werden. Asphalt und Gehwegplatten sollen vom Bellerweg bis zum Kapellenweg durch ein dorftypisches Pflaster ersetzt werden. Im Ortskern sind zur Verkehrsberuhigung zwei Beete mit je einem hochstämmigen Laubbaum vorgesehen.

Wegen der verheerenden Überschwemmungen im Oktober 2019 beschäftigt sich in Absprache mit Straßen NRW ein Fachbüro mit den Umbauplänen. Unter anderem wird das Höhenniveau der Fahrbahn und der Gehwege noch einmal geprüft. Sie abzusenken, könne dazu beitragen, bei künftigen Starkregenereignissen die Wassermassen Richtung Nethe zu leiten, erläuterte Raimund Giefers. Die Prüfung der Pläne sei ein Musterbeispiel guter Zusammenarbeit aller Beteiligten, hob Giefers hervor. Aus diesem Grund werden die Bauarbeiten in Erkeln voraussichtlich erst 2021 beginnen.

Die Projekte in Erkeln und Hembsen basieren auf dem von vielen Bürgerinnen und Bürgern maßgeblich miterarbeiteten Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK). Zwar ist dieses Papier seit dem Wechsel der Landesregierung keine Fördervoraussetzung mehr. Trotzdem landet es nicht in der Schublade. „Wir nutzen dieses Konzept als Kompass für die dörfliche Entwicklung“, betonte Bürgermeister Temme. Entsprechend diesem Kompass hat Brakel für 2020 wieder vier Förderanträge gestellt. Martin Hempel signalisierte, dass die Qualität der Projekte bei der Entscheidung für oder gegen eine Förderung maßgeblich sei. Vor dem Hintergrund könne Brakel stolz sein, 2019 mit vier Projekten dabei gewesen zu sein.

Am Rande informiert
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Übergabe des Fördermittelbescheides für die Maßnahmen in Erkeln und Hembsen

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