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Das Brakeler Stadtmodell auf dem Marktplatz
11.11.2019
Vier ehrenamtlich Tätige wurden mit der Verdienstmedaille der Stadt ausgezeichnet

Tag des Ehrenamtes 2019

"Mit Ihrem Engagement bauen Sie an dem Fundament, auf dem wir alle stehen. Sie tun das, ohne eine Gegenleistung zu erwarten", sagte Bürgermeister Hermann Temme bei dem alle drei Jahre stattfindenden "Tag des Ehrenamtes".

Die Stadt Brakel richtet diese Veranstaltung aus, um Menschen zu danken, die in unserer Gesellschaft ehrer im Hintergrund agieren und von ihrem ehrenamtlichen Wirken für das Gemeinwohl kein besonderes Aufheben machen. Im festlichen Rahmen dankte Bürgermeister Hermann Temme in der vergangenen Woche allen, die ehrenamtlich für die über 250 Vereine, Organisationen und Institutionen in Brakel tätig sind. "Dieser besondere Tag will ins Bewusstsein rücken, was ehrenamtliche Tätigkeit für unsere Gesellschaft und die Demokratie bedeutet, und die Leistungen der vielen Menschen würdigen, die im Stillen wirken", hielt Bürgermeister Hermann Temme in seiner Ansprache fest. Unsere Gesellschaft könne nur so funktionieren, wie sie funktioniere, weil es ehrenamtlich Tätige in großer Zahl gebe. Sie bewiesen Solidarität und Gemeinsinn und führten damit ein Stück gelebte Demokratie vor Augen.", sagte der der erste Bürger der Stadt.

Verdiente Bürger der Stadt Brakel: Paul Kramer (Bereich Kultur), Dieter Multhaupt (Bereich Sport) und Barbara und Karl Eggers (Bereich Soziales) wurden beim Tag des Ehrenamtes in der Aula des Schulzentrums von Bürgermeister Hermann Temme mit der Verdienstmedaille der Stadt Brakel ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

Bereich Kultur: Paul Kramer

Paul Kramer wurde in Paderborn geboren. Sein Vater betrieb eine Paramentenstickerei, seine Grundschulzeit verbrachte er in der Busdorfschule in Paderborn. Am Reismanngymnasium absolvierte er den mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweig.
Bereits während der Schulzeit war Paul Kramer aktiv als Messdiener.
Er war bei den Pfadfindern und engagierte sich ehrenamtlich als Sanitäter beim Malteser-Hilfsdienst.
Eine seiner Leidenschaften war damals schon das Schauspiel in der Theater-AG.
Nach einem Praktikum in der Meinolf-Apotheke in Paderborn trat Paul Kramer sein Pharmaziestudium in Münster an.
Während der Studienzeit ist er in die katholische Studentenverbindung Ravensberg eingetreten.
1971 - nach dem Studium wurde Herr Kramer zur Bundeswehr eingezogen und absolvierte im Bundeswehrkrankenhaus Detmold als Apotheker seinen Dienst.
1971 wurde aus der früheren Verlobten Annette die heutige „bessere Hälfte“.
Im Jahr darauf gründete und eröffnete er die Annen-Apotheke im Haus „Ecke Meyer“, die seit 2011 sein Sohn Andre weiterführt.
1973 wurde bei Kramers im Wohnzimmer der Tennisverein Brakel gegründet.
Zu den weiteren Gründungsmitgliedern gehörten das Ehepaar Rupprecht, das Ehepaar Schmitz, Rechtsanwalt Diethelm Beer und natürlich das Ehepaar Paul und Annette Kramer.
1983 kam es zu einer weiteren, für Brakel äußerst wichtigen Vereinsgründung im Hause Kramer: es entstand der Kulturring Brakel, dem Paul Kramer von nun an vorstand.
Von 1991 bis 2018 war Paul Kramer im Kirchenvorstand St. Michael tätig. Von diesen 27 Jahren war er 24 Jahre stellvertretender Vorsitzender.
Und bereits seit 16 Jahren ist Kramer nun Vorsitzender des Heimat- und Museumsvereins Brakel. Unter anderem organisiert und begleitet er Ausstellungen und Lesungen, legt die „Blaue Schriftenreihe“ auf – kurz: er steht in Brakel für Kultur!

"Wenn man sich die Zeiten, in denen Herr Kramer ehrenamtlich Tätig war bzw. ist einmal genauer anschaut, fällt sofort auf, dass Herr Kramer sich immer in mehreren Vereinen und auch in durchaus verschiedenen Bereichen gleichzeitig engagiert hat!", hob Bürgermeister Temme hervor. Paul Kramer hat in Brakel sehr viel bewegt und tut dies bis heute!

Bereich Sport: Dieter Multhaupt

Im Jahr 1954 begann Dieter Multhaupt aktiv im Verein, dem Tus 1910 Erkeln, Fußball zu spielen. Im Juli 1965 gelang es seiner Mannschaft den erstmals wieder ausgespielten Nethepokal nach Erkeln zu holen. Dieter Multhaupt war ebenfalls aktiv beteiligt, als der TuS im Jahr 1969/1970 in die 1. Kreisklasse aufstieg.
In den 70-er Jahren folgte dann ein „Auf- und Ab im Wechselbad der Fußballgefühle“.
Am Ende der Saison 1976/1977 musste der TuS den Weg zurück in die zweite Kreisklasse antreten. Das war auch der Zeitpunkt, an dem Dieter Multhaupt den Vorstandsvorsitz des TuS übernahm. Während seiner Vorstandstätigkeit errang der Verein namhafte Erfolge und spielte ab 2001 für zwei Jahre in der Bezirksliga. Im Sommer 2003 schaffte es der TuS bis in die Landesliga - ein unfassbarer Erfolg. Von 2004 bis 2017 wurde dann ununterbrochen in der Bezirksliga gespielt.

Während der Vorstandsarbeit war Dieter Multhaupt zunächst auch weiterhin als aktiver Spieler in der Seniorenmannschaft und später der Mannschaft der „Alte Herren“ tätig. Nachdem er das Amt des ersten Vorsitzenden abgegeben hatte, übernahm er von 2009 bis 2012 die Funktion des Präsidiumssprechers des TuS Erkeln. Er hat während seiner Vereinsarbeit aber noch mehr bewegt, so wurde 1985 das Vereinsheim und 2003 das Umkleidegebäude des TuS in Eigenregie errichtet.

Dieter Muthaupt war 15 Jahre lang für die Fußballspruchkammer des Kreises Höxter, das sogenannte Fußballgericht, tätig und übernahmen acht Jahre lang den 2. Vorsitz im Fußballkreis Höxter. Aber nicht nur der Ballsport, auch das Skilaufen gehören seit seiner Kindheit zu Dieter Multhaupts sportlichen Leidenschaften.

Bereich Soziales: Barbara und Karl Eggers

Barbara Eggers:
Barbara Eggers war und ist bis heute in der Rotkreuzgemeinschaft, im DRK-Ortsverein Brakel e.V. aktiv.
Seit dem 8. November 1989 hat Frau Eggers die Verantwortung für alle Blutspendetermine im Ortsvereinsbereich inne. Mit großer Hingabe bereitet sie gemeinsam mit ihren Teams die Termine in den Ortschaften und in der Kernstadt vor und sorgt so für einen reibungslosen Ablauf. Hierbei konnte sie die Anzahl der gesammelten Blutspenden stetig steigern. Wir haben dies einmal hochgerechnet: es dürften ca. 24.000 bis 25.000 Blutspenden gewesen sein. Im Februar 1992 wurde Frau Eggers von der Mitgliederversammlung erstmalig zur stellvertretenden Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Brakel gewählt, die Wahl wurde bis heute nach allen Amtsperioden von den Mitgliedern bestätigt.
In dieser Funktion hat Frau Eggers sich stets für eine Weiterentwicklung des Ortsvereins eingesetzt, sodass der Verein heute über eine solide und finanzielle Ausstattung verfügt. Besonders hervorzuheben ist hier auch der Erwerb der ortsvereinseigenen Immobilie in Brakel 2004.

Als der DRK-Kreisverband Höxter 2015 auf Bitten des Kreises Höxter eine Notunterkunft für die aus Kriegsgebieten geflohenen Menschen eingerichtet hat, hat Barbara Eggers in der Unterkunft nahezu täglich, deutlich über das normale Maß hinaus, mit ihrer offenen, warmherzigen Art, dazu beigetragen, für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen und den geflohenen Menschen so ein Stück Menschlichkeit entgegenzubringen.
Im Verein und in der Rotkreuzgemeinschaft ist Frau Eggers eine unentbehrliche Kraft, die mit großem Idealismus und gelebter Verantwortungsfreude anpackt, wo immer Menschen sie brauchen. Sie findet immer die richtige Ansprache, sie ist hilfsbereit und verlässlich in allen Lebensbereichen. 
Bürgermeister Temme dankte ihr auch dafür, dass sie für Ihre Mitmenschen immer ein offenes Ohr hat, zuhört und Brakel ein Stück lebens- und liebenswerter macht.

Karl Eggers:
Karl Eggers hat sich nahezu in seiner gesamten Freizeit der Hilfe und dem Dienst an seinen Mitmenschen verschrieben. 1963, als 17-Jähriger, hat Karl Eggers durch die Idee eines Bekannten, die Bereitschaft im DRK wieder begründet.
Er war mehrere Jahre Leiter der Bereitschaft (Bereitschaftsführer).
Er hat in dieser Zeit die Ortsgruppen Bellersen und Hembsen gegründet und geleitet.
„Nebenbei“ hat er jahrzehntelang die Brakeler Bevölkerung, insbesondere die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, in der Ersten Hilfe aus- und weitergebildet.
Später war Karl Eggers für etwa zwölf Jahre Leiter der Aktiven (Kreisbereitschaftsführer) des DRK- Kreisverbandes Höxter.
Als dieser hat er mit dem damaligen OKD Paul Sellmann die SEG (Schnelle Einsatz Gruppe) aufgebaut: zuerst in Brakel, später dann in Beverungen und Bad Driburg.
Die SEG ist dann später aufgegangen in die Einsatzeinheit.
Auch Karl Eggers hat von Anfang an bei der Blutspende des DRK mitgeholfen und selbst 136 Mal Blut gespendet.
Eine besonders spannende, aber auch aufregende und anstrengende Zeit dürfte 2015 gewesen sein. Denn im Oktober/ November 2015 hat Herr Eggers die Flüchtlingsunterkunft in Höxter geleitet. Hier übernahm er nicht nur die Registrierung der Flüchtlinge, Verpflegung, Einkleidung, ärztliche Versorgung, das Röntgen oder Impfungen. Er war die Verbindung und der Organisator zwischen der Notunterkunft und der Bezirksregierung Arnsberg.
Was aber vielleicht noch viel wichtiger war: er war für die geflüchteten Menschen da. Wann immer es die Zeit erlaubte, suchte er das persönliche Gespräch – meist mit Händen und Füßen - mit den oft traumatisierten Frauen, Männern und auch Kindern.
So entstanden auch hier durch die liebenswerte und offene Art von Herrn Eggers intensive Freundschaften, die bis über die Unterbringung in Höxter hinaus bestanden und bestehen. Schon viele Jahre zuvor hatte Karl Eggers als Kreisrotkreuzleiter ehrenamtlich die Um-/Über-/Aussiedler in der Kaserne in Höxter betreut und auch diese Aktion geleitet.
Bereits in den frühen 80ern half Herr Eggers ehrenamtlich beim Rettungsdienst der Stadt Brakel aus.
Der Rettungsdienst wurde dann vom Kreis Höxter übernommen. Auch hier verrichtete Karl Eggers seinen ehrenamtlichen Dienst als Rettungsassistent, auch in der Woche, und das nicht nur auf der Rettungswache in Brakel, sondern auch in Bad Driburg, Peckelsheim, Beverungen und Warburg.
In den letzten Jahren sprang er oft für die hauptamtlichen Kollegen vom Rettungsdienst ein. Mit 70 Jahren (2016) hat er nach 34 Jahren seine ehrenamtliche Tätigkeit im Rettungsdienst eingestellt.
Als Familienvater und Rotkreuzler organisierte Karl Eggers für den DRK-Kreisverband Höxter mehrfach Kindererholungen für Kinder zwischen neun und 15 Jahren in Büsum und leitete diese auch.
Er selbst sagt: 1971 hat seine Frau das Rote Kreuz geheiratet!Ob beim Frühstück, am Mittagstisch oder beim Abendbrot: das überwiegende Thema war das Rote Kreuz.

Karl Eggers erhielt für sein außerordentliches Engagement bereits 1986 die Verdienstmedaille und 2014 die Ehrennadel des DRK-Landesverbandes Münster und erhielt diese durch den Präsidenten.
Er selbst sagt: „Ich bin 73 Jahre alt und bereue nicht eine Sekunde lang, dass ich mich in meinem Leben mit meiner Familie ehrenamtlich engagiert habe. Ich bin dankbar, dass ich anderen Menschen helfen durfte.“

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Träger der Verdienstmedaille des Stadt Brakel 2019: Bürgermeister Hermann Temme, Paul Kramer, Dieter Multhaupt und Barbara und Karl Eggers

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