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Das Schloss Rheder aus Richtung des sogenannten 'Pückler Schlag'

Die vier Sandsteinstelen an den ehemaligen Stadttoren

An den vier Standorten der ehemaligen Brakeler Stadttore befinden sich seit dem Jubiläumsjahr 2004 jeweils stattliche Sandsteinstelen aus gelben Steinquadern. An ihnen sind quasi als "Fortsetzungsgeschichte" Daten zur Stadtgeschichte angebracht. Diese vier Stationen sollen die Geschichte von Brakel in chronologischer Reihenfolge erzählen, beginnend im Jahr 836, als Brakel zum ersten Mal als "villa brechal" urkundlich erwähnt wird. Außerdem sollen sie an das Stadtjubiläum 1175 Jahre Brakel und 775 Jahre Stadtrechte Brakel erinnern.

Stele Hanekämper Tor

Die erste der vier Stelen wurde am "Hanekamp" in Brakel aufgestellt, dort wo sich einst das "Hanekämper Tor" befand. Das Hanekämper Tor wurde 1316 zum ersten Mal als "Hanekampsdor" erwähnt und bildete bis 1802/1803, als es abgerissen wurde, mit den anderen 3 Stadttoren, den Stadtmauern, Türmen und Gräben rund 500 Jahre die Stadtbefestigung.

Stele Thy Tor

Die zweite Stele wurde "Am Thy" errichtet. Das Thy Tor wurde 1340 erstmalig als "Thy Dor" erwähnt und hatte eine stattliche Höhe von 32 Metern. Es trug die Inschrift: "O Brokel, du bist erenprys".

Stele Königstor

Die dritte Stele steht in der "Königsstraße". Das Königstor war damals auch "Mestichmerdor" genannt und hatte diesen Namen von der angrenzenden Schmiede, in der Messer, Schwerter usw. hergestellt wurden. Diese weist noch heute Bestandteile aus Resten des Tores auf.

Stele Ostheimer Tor

Die vierte Stele befindet sich in der "Ostheimer Straße". Das Ostheimer Tor wurde zum ersten Mal 1316 als "Ostmerdor" erwähnt und stand wie alle Tore rund 500 Jahre.

Enthüllung am Tag des offenen Denkmals im Jubiläumsjahr 2004

Jede Stele ist aus einem Sandsteinquader errichtet worden und ist 2,50 Meter hoch. Beim Aufstellen der Stelen ließ Bürgermeister Friedhelm Spieker in das Fundament der ersten Stele eine Urkundenrolle mit Erklärungen zum Anlass der Errichtung der Stele, sowie einige aktuelle Euro-Münzen ein. Anschließend hob ein Bagger die knapp zwei Tonnen schwere Stele auf das Fundament. Die Stelen wurden dann am 12. September 2004, am Tag des offenen Denkmals, durch Bürgermeister Spieker offiziell enthüllt. Des weiteren war während der Enthüllung der Schützenverein von 1567 Brakel unter Führung von Oberst Karl Fimmel anwesend. Die Bürgerschützen waren es, die die Stadttore einst bewacht haben und so war es dem Traditionsverein der Nethestadt eine Ehre, am Tag der Enthüllung der Stele dabei zu sein. Finanziert wurden die Stelen aus Mitteln des Landes NRW sowie durch Sponsoren.
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Sandsteinstele Ostheimer Tor

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