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Bürgerbüro 2017

Neues Bürgerbüro entsteht

Aktuell wird das Fachwerkhaus neben der Alten Waage ("ehemaliges Haus Gaentzsch") zu einer sogenannten Verwaltungsnebenstelle umgebaut. Hier entstehen sowohl Büroräume, als auch neues, barrierefreies Bürgerbüro.

Auch der Sitzungssaal "Alte Waage" wird zukünftig dank eines Fahrstuhls auch für Menschen mit Behinderung erreichbar sein. Die Fertigstellung ist für Herbst 2018 geplant.

Bereits im September 2012 wurde der Kauf des denkmalgeschützen Hauses Gaentzsch durch den Rat beschlossen. Das Gebäude wurde nach dem Kauf statisch umfangreich untersucht. Auf Grund der schlechten Bausubstanz wurden erste Sicherungsmaßnahmen kurzfristig ausgeführt.

Im Oktober 2012 wurde Carsten Scherhans vom Architektenbüro RSK in Gehrden mit den Planungsleistungen beauftragt. Im Juli 2013 wurden die ersten Entwürfe für das Bauprojekt präsentiert. Diese waren Grundlage für die erste Kostenschätzung in Höhe von 1,71 Millionen €. Es folgte eine weitere intensive Planungsphase in guter Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Christoph Heuter von der LWL-Denkmalspflege. Der LWL signalisierte frühzeitig, dass der hintere Teil des Hauses Gaentzsch abgerissen werden könnte. Dieses brachte eine erhebliche Planungssicherheit für alle Beteiligten, da die Kosten für einen „neuen“ Anbau deutlich kalkulierbarer sind. Eine große Überraschung war jedoch der strake Holzschädlingsbefall. Die anfänglichen Überlegungen einzelne geschädigte Hölzer auszutauschen, mussten durch ein Gutachten schnell eingestellt werden. Wie bereits berichtet, wurde die Schädlingsbekämpfung mit der Heißluftmethode erfolgreich im Februar 2017 abgeschlossen. Der endgültige Bauantrag wurde im Dezember 2016 gestellt und die Ausschreibungen erfolgten im Mai 2017.

Nach Fertigstellung der Arbeiten entsteht ein energetisches positives und modernes Verwaltungsgebäude, welches barrierefrei zu erreichen ist und sich durch den denkmalgeschützten Teil harmonisch in das Stadtbild einfügt. Es stehen zukünftig 342 m² Bürofläche zur Verfügung mit weiterer 115 m² Ausbaureserve im Dachgeschoss. Insgesamt entstehen zwölf moderne Büros und zusätzliche Räume für Aktenlager und Druckerei. Das gesamte Gebäude soll an das Nahwärmenetz angeschlossen werden. Die Baukosten werden nach Auswertung der Angebote 1,71 Millionen € betragen. Dies ist exakt der Betrag, welcher bereits bei der ersten Kostenschätzung aus dem Jahre 2013 veranschlagt wurde. Die Kosten für die Holzschädlingsbekämpfung sind bereits in den Baukosten enthalten. 60 % der Baukosten (1,02 Millionen Euro) werden durch Fördermittel aus dem Städtebauförderprogramm NRW finanziert.

Die Bauzeit wird etwa 14 Monate betragen. Annentag 2018 sollen die eigentlichen Arbeiten abgeschlossen sein, so dass Büroeinrichtungen eingebaut werden können. Durch den Einbau eines Fahrstuhls im neuen Teil des Hauses Gaentzsch sind in Zukunft alle wichtigen Bereiche barrierefrei erreichbar.

Karl-Josef Günther von der BSK-Kontaktstelle Selbsthilfe Körperbehinderter in Brakel wurde frühzeitig in die Planungen eingebunden, zusammen mit dem Architekten Carsten Scherhans und Bauamtsleiter Johannes Groppe wurde eine optimale Barrierefreiheit geplant. Durch den Umzug aus dem angemieteten Objekt in das neue Verwaltungsgebäude spart die Stadt Brakel zukünftig Mietkosten ein. Weiterhin werden die Energiekosten deutlich reduziert, da ein hoher Dämmstandard umgesetzt wird und eine Umstellung auf Fernwärme erfolgt. Die Marktplatzumgebung stellt in ihrer stadträumlichen und baulichen Ausprägung bereits jetzt schon eine Besonderheit dar, diese wird durch den Umbau des Hauses Gaentzsch nochmals deutlich aktaktiver gestaltet.

Für das Bauprojekt wurde eine Steuerungsgruppe ins Leben gerufen, in der jede im Rat vertretende Fraktion ein Mitglied stellt. Die Steuerungsgruppe trifft sich fast regelmäßig in Abständen von vier Wochen, sodass ständig ein Informationsaustausch zwischen Rat, Verwaltung und dem Architektenbüro RSK stattfindet. Viele Gespräche wurden im Bereich des Denkmalschutzes mit Dr. Christoph Heuter von der LWL Denkmalpflege und Bernd Bohnenberg von der unteren Denkmalschutzbehörde geführt. Der ausgearbeitete Kompromiss aus Erhalt und Abriss ist ausgewogen und für alle Beteiligten zufriedenstellend.

Die Nachbarn Tobisch waren sofort bereit die Stadt Brakel bei den Bauarbeiten zu unterstützen. Auf Grund der Grenzbebauung muss das Gerüst auf dem Grundstück der Familie Tobisch gestellt werden.

Am Rande informiert
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Abriss hinterer Teil I
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Abriss hinterer Teil II
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Beginn der Erneuerung der Fassade
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Skizze Haus Gaentzsch
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Haus Gaentzsch Obergeschoss Balkenkonstruktion
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Pressegespräch Haus Gaentzsch
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Haus Gaentzsch Rückseite
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Neue Verwaltungsnebenstelle, Am Markt 6 in Brakel
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Neue Verwaltungsnebenstelle, Am Markt 6 in Brakel

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Fachbereich Planen und Bauen
Techn. Gebäudemanagement, Grünanlagen
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