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Das Brakeler Stadtmodell auf dem Marktplatz

Brakel ist Mitglied im Städtebund DIE HANSE

Hamburg, Bremen und Lübeck, das sind die großen Hansestädte, die fast jedem bekannt sind. Interessant zu wissen ist jedoch, dass es vorwiegend Kaufleute aus Westfalen waren, die auf ihren Handelszügen zur Ostsee Mitte des 12. Jahrhunderts die Stadt Lübeck besiedelten und von dort über Riga und Nowgorod den russischen Handelsraum erschlossen. 

Blütezeit und Untergang der Hanse

DIE HANSE (Hansa = Gruppe, Gemeinschaft) war ursprünglich ein Zusammenschluss von reisenden Kaufleuten aus Norddeutschland. Ihre Anfänge sind eng mit der Gründung der Stadt Lübeck (1159) als "Tor" zwischen West- und Osteuropa verbunden. Ursprünglich gegründet als Interessenvertretung der Kaufleute im Ausland und zum gegenseitigen Schutz, entwickelte sich die Hanse bald zu einem mächtigen Handelsbund, der seinen Mitgliedern das privilegierte Erschließen neuer Märkte ermöglichte. Schon nach relativ kurzer Zeit hatten die Kaufleute der Hanse die Märkte West-, Nord- und Osteuropas durch ein gemeinsames Handelswerk verbunden. Mit steigendem Wohlhaben der Kaufleute entwickelte sich auch der wirtschaftliche und politische Einfluss der Städte. In ihrer Blütezeit waren über 160 Städte in der Hanse zusammengeschlossen. Vor allem die Wirtschaftsräume im Norden und Osten verdankten dieser starken Organisation ihr Aufblühen. Im 14. Jahrhundert verlagerten sich die Haupthandelsrouten von Westen immer mehr nach Norden und somit immer mehr zur See. Der dreißigjährige Krieg (1618 – 1648) zerstörte dann endgültig den Handelsraum der Hanse-Kaufleute. So ging der Hansetag des Jahres 1669 - mit nur noch neun Teilnehmern - als letzter der alten Hanse in die Geschichte ein.

DIE HANSE der Neuzeit...

Die Hanse der Neuzeit ist mittlerweile ein aktives Netzwerk zwischen den einzelnen Hansestädten. Die Hanse hat sich heute die Aufgabe gestellt, auf der Grundlage des grenzüberschreitenden Hansegedankens und den geschichtlichen Erfahrungen, die Hansegedanken wiederzubeleben, das Eigenbewusstsein der Hansestädte zu fördern und die Zusammenarbeit zwischen diesen zu entwickeln. Ziel des Städtebundes DIE HANSE ist es, einen Beitrag zur wirtschaftlichen, kulturellen, sozialen und staatlichen Einigung Europas zu leisten und das Selbstbewusstsein der Städte und Gemeinden zu stärken.

Die "neue" Hanse gründete sich 1980 auf dem 20. Hansetag in der niederländischen Stadt Zwolle. Die Delegiertenversammlung beschloss mit Wirkung vom 29. Mai 2000 eine Satzung, die das Zusammenwirken der Mitgliedsstädte der HANSE verbindlich miteinander regelt. Die Entscheidung, an der sich rund 90 Städte beteiligten, erfolgte einstimmig. Die Hanse der Neuzeit ist ein Städtebund, der an die Tradition der alten Hanse anknüpft. Heute gehören dem Städtebund bereits 190 Städte aus 16 Ländern an. In jedem Jahr veranstaltet die Vereinigung einen "Internationalen Hansetag" in einer ihrer Mitgliedsstädte. Die neue Hanse will den Austausch zwischen den Städten auf kulturellem, wissenschaftlichem und sozialem Gebiet fördern und die Wirtschafts- und Handelskontakte der beteiligten Orte stärken. Bernd Saxe (Bürgermeister der Hansestadt Lübeck) obliegt gemäß § 7 Absatz 1 der Satzung der Hanse die Funktion des Vormanns des Städtebundes. Bei seinem Amtsantritt im Jahr 2000 gehörten dem Städtebund 125 Hansestädte an, die Mitgliederzahl erhöhte sich in den vergangenen 17 Jahren um 65 weitere Hansestädte - Tendenz steigend. Ab dem 01.05.2018 wird Jan Lindenau das Amt des Bürgermeisters der Hansestadt Lübeck bekleiden und die Geschäfte seines Vorgängers fortführen.

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