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Das Brakeler Stadtmodell auf dem Marktplatz

Geschichte und Historie von Brakel

Auf den ersten, schnellen Blick erinnert nicht mehr viel an die ältere Vergangenheit Brakels, einer Stadt, die im Mittelalter zu den bedeutendsten im Fürstentum Paderborn zählte.

Im Mittelalter bedeutende Stadt im Fürstentum Paderborn

Auf den ersten, schnellen Blick erinnert nicht mehr viel an die ältere Vergangenheit Brakels, einer Stadt, die im Mittelalter zu den bedeutendsten im Fürstentum Paderborn zählte. Brakel liegt zwischen Egge-Gebirge und Wesertal (130 bis 360 m über NN) im sogenannten ”Nethegau”, der schon im 7. Jahrhundert besiedelt war. Einer überlieferten Reisebeschreibung verdankt die Stadt im Jahre 836 ihre erste schriftliche Erwähnung durch Benediktinermönche, die in der ”villa brechal” rasteten, bevor sie ihr Kloster Corvey erreichten.

Für die Zeit des 12. Jahrhunderts lassen sich bereits "Herren von Brakel" nachweisen. Eine Urkunde von 1213 berichtet, dass Hermann von Brakel seine Zehnteinkünfte "ad ecclesiam Bracle" überträgt.

Ab 14. Jahrhundert erlebt Brakel seine volle Blüte

Der heute noch erkennbare mittelalterliche Grundriß der Stadt läßt in den verschiedensten Phasen der Stadtentwicklung eine starke Bautätigkeit erkennen. Die ältesten Bauelemente der Kath. Pfarrkirche St. Michael reichen z. B. bis in das 12. Jahrhundert zurück. Die noch heute vorhandene Aufteilung der Innenstadt in zwei Hauptgeschäftsstraßen hat ihren Ursprung in den mittelalterlichen Handelswegen.

Ab dem 14. Jahrhundert steht Brakel in seiner vollen Blüte und gleichrangig im Bistum Paderborn mit den Städten Paderborn und Warburg, erkennbar z.B. an eigenem Gerichts- und Marktrecht. Während sich die allgemeine Lage Brakels im 15. Jahrhundert verschlechtert, kommt es im vorstädtischen Bereich zur Gründung des Klosters Brede. Der Dreißigjährige Krieg im 17. Jahrhundert hinterläßt auch in Brakel deutliche Spuren.

Große Söhne der Stadt

1633 wird der bedeutende Barockmaler Johann Georg Rudolphi in Brakel geboren.

1882 wird Peter Legge in der Ostheimer Straße in Brakel geboren.

1932 erhält Peter Legge die Weihe zum Bischhof von Meißen in der St. Sebastian-Kirche in Magdeburg.

Unter den Preußen für kurze Zeit zur Kreisstadt

Die Zeit bis 1803 verliert sich in der Abgeschiedenheit einer kleinen Landstadt, bis Preußen die Stadt Brakel übernimmt und für kurze Zeit zur Kreisstadt erhebt. Nach vorübergehender französischer Verwaltung muß man den Kreissitz im Jahr 1832 endgültig an Höxter übergeben.

Entwicklung der Stadt bis in die Gegenwart

In der Folgezeit bis heute bilden sich vier Schwerpunkte der Entwicklung heraus.
  • Die Ansiedlung von Industrieunternehmen, insbesondere im holz-, metall-, textil- und kunststoffverarbeitenden Bereich.
  • Die Entwicklung des Fremdenverkehrs zum ”Staatlich anerkannten Luftkurort” aufgrund der natürlichen Gegebenheiten.
  • Angebot eines weit differenzierten Schulwesens aufgrund der zentralen Lage im Kreis Höxter.
  • Ansiedlung von Behörden und Institutionen überörtlicher Bedeutung.

Zusammenschluss und Neugliederung der Gemeinden

Durch freiwilligen Zusammenschluß der vorher selbständigen Gemeinden Beller, Bellersen, Bökendorf, Erkeln, Hembsen, Hinnenburg, Istrup, Rheder, Riesel und Schmechten entsteht am 1.1.1970 die Großgemeinde "Stadt Brakel". Durch das Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Sauerland/Paderborn vom 5.11.1974 werden der Stadt Brakel ab 1.1.1975 die bis dahin selbständigen Gemeinden Auenhausen, Frohnhausen, Gehrden, Hampenhausen und Siddessen zusätzlich angegliedert.

Garnisonsstadt

Von 1966 bis 1995 war die Stadt Brakel Garnisonstadt des 43. Artilleriebataillons aus Belgien.

Gemeinde Europas

Die Stadt Brakel ist als Gemeinde Europas partnerschaftlich verbunden mit der belgischen Stadt Wetteren bei Gent sowie mit der Gemeinde Zirkow auf der Insel Rügen.

Im Jahr 2004: 1175 Jahre Brakel und 775 Jahre Stadt Brakel

Brakel hat im Jahr 2004 als eine der ältesten Städte im Kreis Höxter sein 1175-jähriges Bestehen" und gleichzeitig "775 Jahre Stadt Brakel" gefeiert. Dieses historische Ereignis wurde in Brakel in über 30 Veranstaltungen gefeiert. Die unterschiedlich anspruchsvollen Jubiläumsveranstaltungen boten für jede Bürgerin und jeden Bürger etwas und lockten insbesondere bei den überregionalen Highlights viele Besucher nach Brakel.

Neben den kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen waren besondere Höhepunkte u.a. der "21. Westfälische Hansetag" und die "2. Brakeler Kulturtage". Aber auch die traditionellen Feste wie Stadtfest, Schützenfest bzw. Bezirksschützenfest, Annentag oder Michaelismarkt standen ganz im Zeichen des Stadtjubiläums.

Zusätzlich zu diesen Ereignissen fanden weitere überregionale insbesondere sportliche Veranstaltungen und Ausstellungen statt, die auch von Brakeler Vereinen und Institutionen mit vielen ehrenamtlichen Helfern mit Erfolg organisiert und durchgeführt wurden. Herzlichen Dank an alle Beteiligten für ihr aktives Mitwirken beim Stadtjubiläum.

Ohne die Unterstützung von privaten Sponsoren wäre die Durchführung eines Stadtjubiläums in diesem Umfang allerdings nicht möglich gewesen. So erfolgte die Finanzierung fast ausschließlich aus Sponsorenmitteln. Die Stadt Brakel bedankt sich bei allen, die mit ihrem Engagement, ob finanziell oder durch Sachspenden, zum Erfolg des Jubiläumsjahres beigetragen haben.
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Brakeler Postkarte aus dem Jahr 1897

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