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Das Brakeler Stadtmodell auf dem Marktplatz
08.10.2020
Brakels Schulen sind fit für die Zukunft

Übergabe der Tablets an die städtische Gesamtschule

Die städtische Gemeinschaftsgrundschule und die städtische Gesamtschule werden aktuell mit iPads ausgestattet. In dieser Woche konnten die ersten iPads an die Lehrerinnen und Lehrer der Gesamtschule ausgegeben werden. 99 dieser Endgeräte werden fortan genutzt, um sich mit der Technik vertraut zu machen. Die Geräte wurden von der Ausstattungsoffensive NRW, Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW, zu 100 Prozent gefördert. Die Fördersumme beträgt 71.500 Euro.

„Dies ist ein guter Tag für Brakel. Jetzt werden unserer städtischen Schulen digital und somit fit für die Zukunft“, freute sich Bürgermeister Hermann Temme.

Weitere 139 iPads für Schüler, deren Eltern finanziell bedürftig sind, werden in Kürze ausgegeben. „Wir haben den Bedarf bei unserern Schülerinnen und Schülern abgefragt", erklärte Sandra Florsch, Leiterin der Gesamtschule. "Viele der Kinder und Jugendlichen haben bereits ein iPad, sodass sie nicht von uns ausgestattet werden müssen", führte die Schulleiterin weiter aus.

Auch die städtische Gemeinschaftsgrundschule wird zeitnah mit iPads ausgestattet. Hier werden 107 Endgeräte ausgegeben. Gefördert wurde die Maßnahme vom Bund und Land NRW, DigitalPakt Schule 2019 bis 2024. Die Fördersumme liegt bei 83.924,82 Euro. Das ist eine Förderquote von 90 Prozent. Zehn Prozent (rund 8393 Euro) trägt die Stadt Brakel selbst.

Grundschuleiterin Maria Komm erklärte im Juli: „Trotz digitaler Technik soll das analoge Unterrichten nicht vergessen werden. Die Kinder sollen schon lernen, wie man schreibt, lernt und nicht nur Tasten bedient. Das ist nach wie vor sehr wichtig.“

Den besonderen Vorteil der iPads hob Dr. Jan Auffenberg, Informatiklehrer an der Gesamtschule, noch einmal deutlich hervor: „iPads haben den Vorteil, dass der Akku eine lange Laufleistung besitzt. Im Gegensatz zum Laptop läuft ein iPad ohne Aufzuladen wesentlich länger. Und wenn man sich die Oberflächengestaltung der iPads anschaut, ist sie beinahe vergleichbar wie die Gestaltung eines Smartphones, das wohl jeder Schüler besitzt“, sagte Auffenberg. Er wies auch darauf hin, dass iPads schnell und platzsparend mobil genutzt werden können. „Wenn eine Klasse sich aufmacht, den Computerraum zu erreichen, kostet das zehn Minuten. Dann muss der Computer hochgefahren werden und anschließend wieder heruntergefahren werden. Das kostet weitere zehn Minuten. Und dann muss die Klasse wieder zurück in ihren Klassenraum, das kostet auch Zeit“, erklärt der erfahrene Lehrer. Das Lehrerkollegium wird vom städtischen EDV-Team Rudolf Fromme, Marc Wehrmann und Kai Hake geschult.

„Die iPads sollen den traditionellen Unterricht nicht ersetzen, sondern nur unterstützen und die Schüler fit machen für die digitale Technik“, sagte Rudolf Fromme, Leiter der städtischen EDV.  In der Gesamtschule gibt es vier Computerräume, die auch weiterhin genutzt werden.

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