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Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus

Wer wird getestet und warum?
Die Tests in der mobilen und stationären Teststation werden durchgeführt, wenn die Symptome Husten, Niesen, Fieber und Halsschmerzen auftreten und
• man in den letzten zwei Wochen Kontakt hatte zu einem Erkrankten, bei dem im Labor eine COVID-19 Diagnose gestellt wurde
• man in einem Gebiet war, in dem es bereits zu vielen COVID-19 Erkrankungen gekommen ist
• eine Vorerkrankung besteht oder die Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber etc.)
• wenn man bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommt, die ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben (zum Beispiel im Krankenhaus oder der Altenpflege)

Wichtig: Eine Labordiagnose sollte nur bei Krankheitszeichen durchgeführt werden, um die Ursache zu klären. Wenn man gesund ist, sagt ein Test auf COVID-19 nichts darüber aus, ob man noch krank werden kann. Zudem würden damit die Testkapazitäten unnötig belastet.

Bitte beachten: Schon bevor das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, das heißt, zu Hause bleiben, alle engen Kontakte unter zwei Metern Abstand meiden und vor allem eine gute Händehygiene einhalten. Bei unvermeidbarem Kontakt zu anderen sollte (falls vorhanden) einen Mund-Nasenschutz getragen werden.

Wie ist der Ablauf des Testzentrums?
Ansprechpartner ist immer der Hausarzt – und zwar über das Telefon! Bitte gehen Sie nicht in die Praxis. Der Hausarzt stellt eine Überweisung zum Abstrich aus oder macht ihn selbst. Mit der Überweisung erhalten Sie Kontaktdaten zu einer Koordinierungsstelle, die alles weitere erklärt. Bis zum Testtermin bitte unbedingt zu Hause bleiben.
Wichtig: Es wird kein Test ohne medizinische Anweisung durchgeführt!

Wer zählt zur Risikogruppe?
Es sind vor allem ältere Menschen gefährdet, und zwar mit einem stetig steigenden Risiko für einen schweren Verlauf ab etwa 50 bis 60 Jahren.
Darüber hinaus sind aber auch Raucher besonders gefährdet und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen, wie zum Beispiel des Herzens (z.B. koronare Herzerkrankung) oder der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis).
Ein hohes Risiko besteht auch für Patienten mit chronischen Lebererkrankungen, mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und mit einer Krebserkrankung sowie für Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr bewusst schwächen, wie z. B. Cortison). Schwangere scheinen der WHO und deren Daten aus China zufolge kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben. Wie das Robert-Koch-Institut mitteilt, gibt es bislang keine Hinweise darauf, dass COVID-19 auf das Kind im Mutterleib übertragbar ist. Eine Übertragung auf das neugeborene Kind ist über den engen Kontakt und eine Tröpfcheninfektion möglich, bisher gibt es jedoch keine Nachweise von SARS-CoV-2 in der Muttermilch

Wie verhalte ich mich nach Kontakt mit Erkrankten?
Die Erkrankten werden gebeten, ihre Kontakte der vergangenen 14 Tage dem Gesundheitsamt zu übermitteln. Diese Kontakte werden quarantänisiert und sollten unbedingt die Anweisungen der örtlichen Ordnungsbehörde befolgen. Der direkte enge Kontakt führt zu einer häuslichen Quarantäne.

Wer Personen trifft, die Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten, der sollte sich - wie alle - verantwortlich verhalten, soziale Kontakte minimieren und die weiteren Allgemeinmaßnahmen (RKI) befolgen.

Wie gehe ich mit Erkrankten um?
Die Solidarität der Menschen ist schon wiederholt angesprochen worden. Sie ist ganz besonders wichtig im Umgang mit Erkrankten, die positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Das Gleiche gilt aber auch für die Menschen, die sich als Vorsichtsmaßnahme in Quarantäne aufhalten. Rufen Sie diese Menschen an und fragen Sie bitte, ob Hilfe benötigt wird. Einkäufe sollten Sie vor der Wohnungstür ablegen, bitte direkten Kontakt vermeiden! Anfeindungen sind überflüssig, die Situation ist für die Betroffenen schwierig genug. Auf beiden Seiten ist vor allem Geduld gefragt.

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