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11.02.2020
Expertinnen bewerten städtische Kindertageseinrichtung

Kita Glückspilz ist unter den zehn Finalisten

Elena Rehm von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und Stefanie Breining von der Internationalen Akademie Berlin waren zwei Tage zu Gast in der städtischen Kindertageseinrichtung "Glückspilz" in Frohnhausen. Die beiden Expertinnen erstellen einen Bericht im Auftrag des Preisgerichtes für den Deutschen Kita-Preis. Sie waren vor Ort, um den Alltag in der Kita zu begleiten und zu beurteilen, wie diese ihre Ziele umsetzt. Die Tagesstätte Glückspilz in Frohnhausen gehört zu den letzten zehn, die noch im Rennen um den Kita-Preis sind. Beworben hatten sich die Kinder seinerzeit mit einem selbstgedrehten Video, in dem sie ihren Ort Frohnhausen vorstellen.

„Es ist das erste Mal, dass wir eine Tagesstätte begutachten, in der keine Kinder sind “, berichten die beiden Berlinerinnen, denn eigentlich hatte die Einrichtung aufgrund des Sturmtiefs geschlossen. Kurzerhand wurde das Vorgehen geändert und die Beobachtungen der Interaktionen zwischen Kindern und Erzieherinnen wurden um einen Tag verschoben. Am ersten Tag des Besuchs standes deshalb zunächst die räumliche Situation, Gespräche mit den sechs Erzieherinnen sowie mit den Eltern an. „Unsere Besuche sind ohnehin auf zwei Tage angelegt, da ist die kleine Programmänderung nicht weiter dramatisch“, sagt Sozialpädagogin Stefanie Breining.

„Dass wir das Finale erreichen, hätten wir bei unserer Bewerbung niemals gedacht“, freut sich Anne Höke, Leiterin der städtischen Einrichtung.

Die Mädchen und Jungen sind mit der Ortsgemeinschaft Frohnhausen sehr eng verbunden. „Als eine der wenigen Infrastruktureinrichtungen im Dorf sehen wir uns auch als eine Begegnungsstätte für junge und alte Menschen“, sagt Höke. Zu Kindergartenfesten seien neben den Eltern oftmals auch die Großeltern da. Enge Verbindungen würden darüber hinaus zur benachbarten Löschgruppe und zur Von-Galen-Förderschule gepflegt. Außerdem sei die Identifikation der Eltern mit der Einrichtung sehr groß. Wenn Ausflüge, Theaterfahrten oder  ähnliches anstehen, erklären sich  erfreulicherweise immer Eltern bereit,  das Team der Kindertageseinrichtung zu unterstützen.

Beim Kita-Preis haben die Glückspilze bislang hauptsächlich mit ihrem Engagement für gesellschaftliche Themen wie zum Beispiel Umwelt- und Klimaschutz gepunktet. Sie haben sich im vergangenen Jahr mit Themen wie beispielsweise Müll beschäftigt und dabei Kinder und Eltern sensibilisiert, auf Flaschen und Brotdosen aus Kunststoff weitgehend zu verzichten.

Derzeit unterstützen die Kinder das Projekt „Insektenhelden“ von Torben Krömeke, Landwirt aus Frohnhausen. Er hat im April vergangenen Jahres vier Hektar Getreide umgepflügt und stattdessen eine Blumenwiese für Insekten eingesät. Auch die Kinder haben einen eigenen Acker, auf dem sie Insekten beobachten können.

Rund 1.500 Bewerbungen sind für den Deutschen Kita-Preis eingegangen. Die Kita in Frohnhausen ist jetzt noch die einzige aus NRW. "Beworben haben sich Kitas aller Größenordnungen und sowohl aus ländlichen Bereichen, als auch aus Großstädten.

Es bleibt spannend, denn die Sieger werden erst am 7. Mai in Berlin bei einer großen Feier bekannt gegeben. Neben dem Hauptpreisträger wird es vier Zweitplatzierte und einen Eltern-Sonderpreis geben. Dieser wird mit Hilfe einer Abstimmung im Internet (Online-Voting www.deutscher-kita-preis.de) vergeben, die ab April freigeschaltet wird. "Wir würden uns freuen, wenn viele für uns stimmen würden", hofft Anne Höke auf die Unterstützung aus dem Umfeld.
Das Kindergarten-Team wird im Mai nach Berlin fahren, um an der Preisverleihung teilzunehmen. Die Kinder in Frohnhausen werden dann von Erziehern aus anderen Brakeler Einrichtungen betreut. Am Wochenende nach der Preisverleihung, voraussichtlich am Samstag, 9. Mai, soll es dann ein Fest für die Kinder, Eltern, Großeltern, Freunde und das ganze Dorf geben.

Am Rande informiert
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Besuch der Kommission des Deutschen Kita-Reises in der Einrichtung "Glückspilz"

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