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Das Brakeler Stadtmodell auf dem Marktplatz
15.06.2021
Verlängert bis 8. Juli 2021

Ausstellung als lebendiger Ort der Erinnerung

Die Ausstellung „Einige waren Nachbarn, Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand" wurde am Sonntag, 25.04.2021 digital eröffnet. „Wir hätten heute natürlich sehr gerne viele Besucher hier in der „Alte Waage“ begrüßt, denn diese Ausstellung soll ein lebendiger Ort der Erinnerung sein,“, so die Einleitung des Vorsitzenden des Heimat- und Museumsvereins Brakel, Paul Kramer. Aber auch der digitalen Einladung waren viele Interessenten gefolgt. „Die Erinnerung an das unsägliche Leid der Juden während des Holocaust und die Frage - Wer waren die Anderen, die Menschen, die Widerstand leisteten und die, die den Holocaust mit ermöglichten - sind Gegenstand dieser bedeutenden Ausstellung. Besucher können eigene Annahmen hinterfragen und überlegen, wie der Einzelne etwas bewirken kann, berichtet Paul Kramer, der die Ausstellung im Herbst 2019 in Berlin besucht hatte.

„Gegen das Vergessen!"

„Gegen das Vergessen!" Immer und immer wieder und nicht oft genug könne man diese Aussage wiederholen, betonte Bürgermeister Hermann Temme in seiner Begrüßung. Der Holocaust, das schwärzeste Stück deutscher Geschichte, dürfe nicht in den Hintergrund treten oder gar vergessen werden. Heute, über 75 Jahre später, seien Themen wie Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung immer noch präsent. Daher sei er sehr froh, dass diese Ausstellung hier in Brakel stattfinden könne und sich so auch vielen jungen Menschen die Möglichkeit biete, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

In der anschließenden virtuellen Gesprächsrunde konnten sich die Schüler der Brede Karina Alexander, Kevin König und Constantin Vössing mit den Experten Dr. Klaus Müller (Europarepräsentant für das United States Holocaust memorial Museum in Washington) und Thomas Köhler (Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Villa ten Hompel) austauschen. Diese beantworteten ihnen unter anderem Fragen zur Rückgabe von geraubtem jüdischen Gut oder einer möglichen Wiederholung sowie Verhinderung eines derartigen Hasses auf eine Bevölkerungsgruppe.

„Die Ausstellung wird durch unser aller Besuch ein lebendiger Ort der Erinnerung sein“, mit diesen Worten beendete Paul Kramer die virtuelle Ausstellungseröffnung.

Die Ausstellung findet in der Zeit vom 25. April bis zum 08. Juli 2021 (Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag sowie Sonntag von 14-16 Uhr) statt. Besuche in der "Alte Waage" sind abhängig von der aktuellen Lage und nur nach vorheriger Terminvergabe durch die Tourist-Information Brakel (05272/360-1250) möglich.

Die Online-Eröffnung dieser Ausstellung können Sie weiterhin über den Link: https://www.youtube.com/watch?v=lpcGB5tLjxs aufrufen.

Einen Link zur Wanderausstellung finden Sie hier: www.ushmm.org/einige-waren-nachbarn

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Vor der ehemaligen Synagoge in Brakel: (von links) die Schüler Constantin Vössing, Karina Alexander und Kevin König, Dirk Brassel (Leiter des Stadtmuseums), Bürgermeister Hermann Temme und Paul Kramer (Vorsitzender des HMV)

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