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Kinder spielen in der 'Brucht', einem kleinen Fluss der durch die Brakeler Neustadt fließt

Förderung der Wieder-/Umnutzung leerstehender Gebäude in den Ortskernen der Brakeler Stadtbezirke

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 24.06.2008 einstimmig die "kommunale Richtlinie zur Förderung der Wiedernutzung leerstehender Wohngebäude sowie Umnutzung leerstehender Nichtwohngebäude in den Ortskernen der Stadtbezirke der Stadt Brakel" beschlossen. Dazu stellt die Stadt Brakel erstmals für das Jahr 2008 einen Betrag von 50.000 Euro zur Verfügung. Hintergrund dieser Maßnahme ist die Feststellung, dass die demographische Entwicklung der letzten Jahre einen ständigen Rückgang der Bevölkerung in unserem ländlichen Raum zeigt. Dieser Trend wird sich voraussichtlich auch in der näheren Zukunft fortsetzen. Begünstigt durch die relativ gute Versorgung mit Neubaugrundstücken entstanden seit 1945 an den Peripherien der Dörfer Neubaugebiete, während in den historisch gewachsenen Ortskernen unserer Dörfer vermehrt Leerstände bei den Wohngebäuden beobachtet werden müssen. Es besteht die berechtigte Sorge, dass die Ortskerne aussterben, während die Neubaugebiete an den Randlagen weiter wachsen.

Begünstigt wird dieser Trend auch dadurch, dass Neubauten mit höheren öffentlichen Subventionen gefördert werden als der Erwerb alter Bausubstanz. Hier soll dass ausschließlich städtische Förderprogramm gegensteuern. Mit der Bereitstellung von nicht rückzahlbaren Zuschussmitteln für Objekte, die bei Antragstellung älter als 30 Jahre sind, soll die Wiedernutzung von bestehendem Wohnraum sowie die Umnutzung von Nichtwohngebäuden zu Wohnzwecken in den Ortskernen für Interessenten, insbesondere auch junge Familien, attraktiv gemacht werden. Für den Kauf eines Objektes ist ein Sockelbetrag von 3.000 Euro vorgesehen. Dieser erhöht sich um 500 Euro je Kind, jedoch maximal um 2.000 Euro. Für energiesparende Sanierungsmaßnahmen werden 2.500 Euro zur Verfügung gestellt. Die maximale Förderobergrenze liegt bei 7.500 Euro. Da die Richtlinien ab dem 24. Juni 2008 Gültigkeit haben, können sich Interessenten, die ab diesem Zeitpunkt ein Objekt in den Ortskernen der Stadtbezirke erwerben möchten bzw. bereits erworben haben, mit den Mitarbeitern des Bauamtes in Verbindung setzen. Hier kann das weitere Prozedere gemeinsam besprochen werden. Einen interessanten Zeitungsartikel zum Thema Leerstandsrichtlinie finden Sie hier.

Bau-Informationsbroschüre der Stadt Brakel im Rathaus erhältlich

In der, obwohl schon in die Jahre gekommenen Auflage der Weka-Broschüre finden Bauinteressenten nach wie vor wichtige und immer noch aktuelle Hinweise und Information rund ums Bauen. Aus Kostengründen hat die Stadt Brakel bislang auf eine Neuauflage verzichtet; Sie sollten deshalb großzügig darüber hinwegsehen, dass das Grußwort noch von dem Amtsvorgänger unseres heutigen Bürgermeisters Hermann Temme stammt und einige Werbeanzeigen nicht mehr ganz aktuell sind.

Wir hoffen trotzdem sehr, dass diese Broschüre dazu beiträgt, Ihr persönliches Bauziel so effektiv wie möglich zu erreichen. Die Broschüre ist kostenlos im Bürgerbüro des Rathauses erhältlich und kann dort zu den Öffnungszeiten abgeholt werden oder steht in der rechten Randbox als PDF Datei zum Download bereit.

"Traumhaft wohnen in Brakel"

lautet der Titel einer Broschüre für angehende Bauherren, die vor einiger Zeit von den Energieversorgern e-on Mitte und e-on Westfalen-Weser in Zusammenarbeit mit der Stadt Brakel herausgegeben wurde.

In dieser Broschüre werden nicht nur allgemeine Tipps für Bauherren gegeben, in ihr findet man zum beispiel auch alle Baugebiete der Stadt Brakel. Mit einem Klick auf den unten genannten Link kommen Sie direkt zur Broschüre, die Sie sich natürlich auch ausdrucken lassen können. Sie liegt aber auch im Rathaus Brakel sowie bei den örtlichen Kreditinstituten aus.

Hinsichtlich der Aktualität der Auflage gelten leider dieselben Aussagen wie bei der WEKA-Broschüre.

Ihr Neubauvorhaben können Sie auf städt. Grundstücken in der Kernstadt (Neubaugebiet "Brunnenallee" in direkter Nähe zum Kaiserbrunnen) und in den folgenden Stadtbezirken errichten:
  • Beller
  • Bellersen
  • Bökendorf
  • Erkeln
  • Frohnhausen
  • Gehrden
  • Hembsen
  • Istrup
  • Schmechten
  • Siddessen

Brakeler Bonuspunktesystem bringt Bauherren bis zu 6000 Euro

von Frank Spiegel
Brakel (WB). Bauherren, die im Neubaugebiet »Brunnenallee« ein Eigenheim errichten, können Geld verdienen: Bis zu 6000 Euro zahlt die Stadt, wenn in dem Haus Energiespartechnik verwendet wird. »Dieses Angebot ist im heimischen Raum einmalig«, erklärten Bürgermeister Friedhelm Spieker, Bauamtschef Johannes Groppe und der in der Verwaltung für Liegenschaften zuständige Reinhard Dornieden im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT.

Aus Gründen des schonenden Umgangs mit den Ressourcen habe man sich im Rat der Stadt dafür entschieden, in diesem Neubaugebiet ein System von Anreizen zur Energieeinsparung zu installieren. »Möglich ist das, weil die Stadt Eigentümerin der Grundstücke ist und diese verkauft«, erläuterte Friedhelm Spieker. Prämien werden in drei Kategorien gezahlt: 2000, 4000 und 6000 Euro. Für die Höhe entscheidend ist die eingesetzte Energiespartechik, die in einem Bonuspunktesystem bewertet wird.

Im Bereich »Haus und Technik« gibt es zum Beispiel für ein »KfW 70-Haus« -dies entspricht einem Primärenergiebedarf von 70 Kilowattstunden pro Quadratmeter jährlich -10 Punkte. Wer weniger Energie benötigt, bekommt entsprechend mehr Punkte. Die Höchstpunktzahl von 50 gibt es für ein Passivhaus. Regenwassernutzung wird im Bereich »Wasser« mit 25 Punkten belohnt, die Verwendung von Warmwasseranschlüssen für Wasch- und Spülmaschine mit je 5 Punkten. Im Gebiet »Strom« gibt es 5, 10 oder 15 Punkte wenn das Haus überwiegend mit Elektrogeräten der Effizienzklasse C, B beziehungsweise A ausgestattet ist. Wer 35 Punkte erreicht, erhält 2000 Euro, von 50 Punkten an gibt es 4000 und von 65 Punkten an 6000 Euro.

»Ein entsprechender Antrag kann nach Fertigstellung des Gebäudes an das Bauamt der Stadt Brakel gestellt werden«, erläutert Johannes Groppe das Vorgehen. Nach einer Begehung erfolge die Punktevergabe. Auf die Einbeziehung von Bereichen wie etwa Photovoltaik habe man bewusst verzichtet. Spieker: »Da gibt es schon andere Förderprogramme.« Acht Häuser sind im Neubaugebiet »Brunnenallee« bereits errichtet, 14 Bauplätze sind im bisher erschlossenen ersten Bauabschnitt noch frei. In dem gesamten Areal sollen 92 neue Häuser entstehen. Bürgermeister Friedhelm Spieker sieht dieses Sonderprogramm auch als Beitrag zum European Energy Award. Durch die Teilnahme daran möchte die Stadt Brakel neue Wege beim Thema »Energieeinsparung« beschreiten. Im Jahr 2005 wurde Brakel hier erstmals für zukunftsweisenden Energiekonzepte ausgezeichnet. In regelmäßigen Kontrollen muss sich die Stadt regelmäßig zertifizieren lassen, um den Preis zu behalten.

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Ein Bebauungsplan zum Thema Bauen und Wohnen in Brakel

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