Die Judenbuche
33034 Brakel-Bökendorf
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Weitere Informationen zur Veranstaltung:
Anlässlich ihres 75-jährigen Bühnenjubiläums hat die Freilichtbühne Bökendorf noch eine dritte Produktion auf dem Spielplan: "Die Judenbuche" nach der gleichnamigen Novelle von Annette von Droste-Hülshoff, die auch des öfteren auf dem Bökerhof in Bökendorf verweilte. Der Stoff basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich etwa fünfzig Jahre vor der Niederschrift in Westfalen zutrug.
Die Judenbuche (1842) erzählt die Lebensgeschichte des Friedrich Mergel, der sich trotz der gegenteiligen Bemühungen seiner Mutter dem Unrecht und der Unmoral der dörflichen Welt verschreibt, in die er heineingeboren wird. Als der Jude Aaron ermordet wird, steht Friedrich unter dringendem Verdacht. Er flüchtet, um sich der Strafverfolgung zu entziehen. Doch seiner Schuld entkommt er nicht. Jahrzehnte später kehrt er zum Ort des Verbrechens, der Jugendbuche, zurück und begeht Selbstmord.
Regisseur Stephan Rumphorst: "Das Stück richtet sich an jung wie alt, Rechthaber und Mitläufer, Zuschauer und Wegschauer, und ist leider aktuell, wie eh und je, warum es auch heute noch auf Spielplänen Platz findet, zumal in einer Gegend, wo es herstammt."
Nähere Information und Ticketbestellung unter www.freilichtbuehne-boekendorf.de.