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Presseartikel vom 03.02.2010
Brakeler Senioren werden befragt:
"Wie wollen Sie morgen leben?"
Unter dem Motto "Wie wollen wir morgen leben?" soll die Generation 55 + der Nethestadt zu Wort kommen. Ein jetzt verschickter Fragebogen richtet sich an alle Bürger und Bürgerinnen Brakels in der Kernstadt und den Ortschaften, die 55 Jahre und älter sind. Der Fragebogen kann bis Ende Februar wieder an das Seniorenbüro der Stadt Brakel, Am Markt 4, 33034 Brakel, portofrei zurückgesandt oder dort abgegeben werden.
Dabei sollen die Wünsche und Vorstellungen von einer seniorengerechten Lebens- und Wohnsituation erfragt werden. Aus den Ergebnissen der Befragung sollen mit den Senioren Projekte entwickelt werden, die sich an den ermittelten Bedürfnissen der älteren Menschen und ihrer jeweiligen Lebenssituation ausrichten. Sie sollen die bestehenden Angebote, Einrichtungen und Dienstleistungen einbeziehen und so zu einer Verbesserung der Lebenssituation beitragen.
Dank Fortschritte in Wissenschaft und Medizin werden die Menschen heute immer älter. Dabei wird heute Alter als neue Lebenssituation mit den Worten "leistungsfähig und leistungsbereit" charakterisiert. Anders als zu früheren Zeiten sind die zusätzlich gewonnenen Jahre nicht von Hilfebedürftigkeit geprägt, sondern bedeuten in der Regel einen mit Aktivität und Gesundheit einhergehenden Lebensabschnitt. Die meisten älteren Menschen streben keineswegs einen völligen Rückzug aus wichtigen gesellschaftlichen Aktionsfeldern an. Wenn die Bedingungen stimmen, sind viele Seniorinnen und Senioren zu einer Fortsetzung oder sogar Ausweitung ihres Engagements in Beruf, Wirtschaft und Gesellschaft bereit.
Der demographische Wandel trifft auch kleine Kommunen wie die Stadt Brakel. Der Veränderung der Bevölkerungsstruktur und den damit verbundenen Auswirkungen wollen sich Rat und Verwaltung der Stadt Brakel jetzt stellen.
Von der Seniorenbefragung und -beteiligung profitieren der Standort Brakel, das Gemeinwesen vor Ort und somit jeder einzelne Bürger. Bürgermeister Hermann Temme bittet daher alle Empfänger des Fragebogens, sich die Zeit zu nehmen, um die Fragen zu beantworten. "Bitte lassen Sie uns den ausgefüllten Fragebogen spätestens bis zum 28. Februar wieder zukommen," lautet die herzliche Bitte des Rathaus-Chefs.
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