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04. Februar 2012

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Brakel ist Bildungsstandort in der Mitte des Kreises Höxter. Und so finden Sie hier Kindertages - Einrichtungen, alle Schulformen, zahlreiche Bildungseinrichtungen und eine Jugendfreizeitstätte. Das gesamte Angebot sollte in seiner Vielzahl kaum noch Wünsche offen lassen. Qualifizierte Allgemeinbildung und berufliche Aus- und Weiterbildung sind langfristig für die Wirtschaft und Gesellschaft von entscheidender Bedeutung.

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Kontakt

Fachbereichsleiter Reinhard Riepe
Rathaus
Am Markt 12
33034 Brakel

Tel.: (05272) 360-204
Fax: (05272) 36044204

E-Mail: r.riepe@brakel.de

Kartenübersicht Brakel

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Neubürgerbroschüre 2010

Neubürgerbroschüre

www.findcity.de

Stadtplan

Der Brakeler Internet-Stadtplan von Findcity öffnet sich in einem neuen Browserfenster. Zum Stadtplan

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Generation 55+

Grinsende Senioren

Die Deutschen werden immer älter. Der Altersdurchschnitt der Bürger steigt kontinuierlich an. Von daher müssen wir uns einem Set an Möglichkeiten stellen, wie der demographische Wandel unsere Gesellschaftssysteme verändern wird. Das Altern der Gesellschaft stellt den Arbeitsmarkt, die sozialen Sicherungssysteme, das gesellschaftliche Zusammenspiel sowie das Feld der Gesundheit vor neue Aufgaben.

Eine Lösung für die Probleme, die vom demografischen Wandel verursacht werden, gibt es nicht. Es muss auf unterschiedlichen Gebieten angesetzt und versucht werden, die demografischen Auswirkungen in den Griff zu bekommen. Dazu dient ein Austausch über die Generationen aber auch Grenzen hinweg, wenn es um

  • eine neue aktive Rollenverteilung in der Gesellschaft im Übergang zwischen Arbeitsleben und Rentenphase,
  • neue Arbeitsmärkte, -felder und -formen für Ältere
  • neue Lösungen für ein positives Zusammenwirken von Jung und Alt in Beruf und bürgerschaftlichem Engagement
  • neue Formen des Wohnens (generationenübergreifend)

geht. In Brakel hat der Haupt- und Finanzausschuss des Rates unter dem Eindruck der prognostizierten lokalen demographischen Entwicklung die Einrichtung eines Seniorenbüros beschlossen und es wurde ein Leitbild für Familienfreundlichkeit und Generationengerechtigkeit durch den Rat verabschiedet.

Familienleitbild

Der Rat der Stadt Brakel hat am 12.02.2009 einstimmig das Leitbild für Familienfreundlichkeit und Generationengerechtigkeit beschlossen. Es enthält drei übergeordnete Leitziele:

  • Brakel wird (die) Familienstadt
  • Familien wohnen gerne in Brakel
  • In Brakel herrscht ein positives Klima für Familien.

Der Begriff Familie steht dabei nicht nur für die Kernfamilie sondern schließt die Ursprungsfamilie, also auch die älteren Generationen ebenso mit ein, wie die verschiedenen Formen des Zusammenlebens. Das Leitbild zeigt eine Reihe von Punkten auf, die sich positiv auf die Familien in Brakel auswirken. Rat und Verwaltung sind sich einig, dass die künftigen kommunalpolitischen Entscheidungen sich den Maximen des Leitbildes zu unterwerfen haben, um mehr Lebensqualität für Familien in Brakel zu schaffen.

Flyer Familienleitbild Brakel (PDF-Dokument, ca. 85 KB)

 

Seniorenbüro

Die Einrichtung eines Seniorenbüros in Brakel hat der Haupt- und Finanzausschuss des Rates am 19. Juni 2008 beschlossen. In der Sitzung wurde die demographische Entwicklung in Brakel unter dem Thema: „Alt werden in Brakel" dargestellt und die sich abzeichnenden Probleme wurden aufgezeigt. Einig war man sich, dass das Seniorenbüro nicht nur „für" Senioren da sein, sondern auch „mit" Senioren gestaltet werden soll. Das Seniorenbüro Brakel  ist eine Anlaufstelle für aktive Senioren, die ihre Lebenserfahrungen und Kenntnisse im "Dritten Lebensabschnitt"- nach Beruf und Familie - für sich und andere nutzbringend einsetzen wollen.

Das Seniorenbüro befindet sich in der Verwaltungsnebenstelle, Am Markt 4.

Dass die dort eingesetzten Mitarbeiter u.a. auch für die Gewährung von Grundsicherungs-, Sozialhilfe und Asylbewerberleistungen zuständig sind, sollte nicht und niemanden davon abhalten, im Seniorenbüro vorstellig zu werden.

Gruendung der Landesarbeitsgemeinschaft Seniorenbueros NRW (PDF-Dokument, ca. 57 KB)

 

Seniorenratgeber

60 Seiten stark und mit einer Fülle von Adressen, Öffnungszeiten und Informationen prall gefüllt konnte das Seniorenbüro der Stadt Brakel den ersten "Seniorenratgeber Fit & Aktiv 60 plus" an Bürgermeister Hermann Temme übergeben. Die Informationsbroschüre ist ab 26. September im Bürgerbüro und im Seniorenbüro der Stadtverwaltung sowie an vielen anderen Stellen kostenlos erhältlich.

Wie vor einiger Zeit berichtet, hatte sich die Studentin Carla Grote im Rahmen eines Studienprojektes gezielt mit dem Zusammentragen der Daten befasst. Sie fragte bei allen Behörden, Institutionen und Vereinen nach, die sich im weitesten Sinne mit Senioren, Altenpflege oder artverwandten Themen befassen. Herausgekommen ist eben dieser umfangreiche Ratgeber, der nicht nur für die Betroffenen, also die Generation der über 60-Jährigen, sondern auch z.B. für pflegende Angehörige interessant ist.

Bürgermeister Hermann Temme im Vorwort: "Die Broschüre versteht sich als Leitfaden und Orientierungshilfe für Betroffene und deren Umfeld." Und weiter: "Der oftmals zitierte demografische Wandel sollte nicht als Problem, sondern als Herausforderung verstanden werden, denn älter werden ist auch eine Frage der Einstellung." Da viele ältere Menschen so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld leben wollen, könne dieser Ratgeber eine Fülle von Hilfestellungen geben, wie man sich das Leben in seiner Umgebung etwas erleichtern kann. Die Broschüre, die zunächst in einer Auflage von 5.000 Stück hergestellt wurde, soll künftig in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden.

Den aktuellen Seniorenratgeber können Sie sich unter dem folgenden Downloadlink herunterladen:

Seniorenratgeber (PDF-Dokument, ca. 13 MB)

 

Nie zu alt zum Lernen ... oder Erfahrungen auszutauschen

"Aber ich bin doch noch gar nicht so alt", ist eine häufige Abwehr, wenn man die Aktivitäten eines Seniorenbüros darlegen möchte oder Jungsenioren anspricht. Damit verbunden ist die stete Eigendiskussion der Seniorenbüros, ob ihre Namensgebung noch in die Landschaft passt. "Seniorenbüros" sind jedoch zu einem Markenartikel geworden, vor allem dann, wenn es um neue Altersbilder geht. Eine der wichtigsten Funktionen von Seniorenbüros besteht darin, Erfahrungen zu vermitteln, wie man es im Alter auch anders machen kann. Senioren sind neugierig, lernfähig, unternehmungslustig, erfahren wie auch für neue Erfahrungen aufgeschlossen und durchaus bereit, Wagnisse einzugehen. Als „Seniorpartner" Lebens- oder Berufserfahrungen einzubringen und/oder Kindern und Jugendlichen Geschichte aus eigenen Erleben zu vermitteln kann Brücken zwischen den Generationen bauen und zu einem gegenseitig besseren Verständnis beitragen. Senior zu sein kann also spannend, verantwortungsvoll und jede Woche mit neuen Eindrücken versehen sein.

Zukunft gestalten

Lebenslang Aufgaben zu übernehmen und im Rahmen der eigenen Leistungsfähigkeit zu erfüllen, gilt als beste Medizin im Alter. Senioren werden immer wichtiger. Schon heute bringen sie sich ehrenamtlich in eine Vielzahl von entlastenden Tätigkeiten ein, von denen insbesondere  jüngere Generationen profitieren. Unsere Bevölkerung und damit unsere Zukunft wird älter, aber Senioren können hierauf immer mehr und buntere Antworten geben.

Dies um so mehr, als nach einer im Frühjahr 2010 durchgeführten Fragebogenaktion bei den Brakeler Mitbürgerinnen und Mitbürgern der Generation 55+  Abstimmungen zu treffen und Wege zu finden sind, um

  • über bereits bestehende ehrenamtliche Angebote zu informieren
  • neue Initiativen im Bereich bürgerschaftlichen Engagements zu unterstützen, Aktivitäten abzustimmen und ggf. zu vernetzen
  • eigene Projekte des Seniorenbüros zu realisieren.    .

Die während der Seniorenmesse „Alter & Pflege" in Brakel im April 2009 vorgeführte Präsentation zu dem Thema: „Demographischer Wandel -Alt werden in Brakel" können Sie nachfolgend als PDF-Dokument herunter laden.

Demografischer Wandel - Alt werden in Brakel (PDF-Dokument, ca. 1.939 KB)

 

Bürgerforum am 12. Juli 2010

Im Frühjahr startete das Seniorenbüro Brakel eine Fragebogenaktion bei der Generation 55+. Die Brakeler Seniorinnen und Senioren haben in großer Zahl geantwortet.

Als sehr gute Resonanz auf die Fragebogenaktion und des in den Antworten vielfach geäußerten Wunsches lud der Bürgermeister für den 12. Juli 2010 um 18.00 Uhr zu einem Bürgerforum in die Aula des städt. Petrus-Legge-Gymnasiums, Am Bahndamm 18, Brakel ein. Die Veranstaltung wurde moderiert durch die in der Seniorenarbeit erfahrene Frau Anika Lebek aus Telgte. Die Einladung richtete sich nicht nur an die gut 500 Personen, die im Rahmen der Seniorenbefragung ihr Interesse an dem Bürgerforum geäußert haben, sondern auch an alle Interessierten und Seniorinnen und Senioren, die ihre Wünsche äußern und ihre Zukunft in Brakel gerne aktiv mit gestalten möchten.

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