
european energie award
eea-Award in Gold: Auszeichnung am 11.11.2009
Presseberichte & Fotos
Brakel, einfach ausgezeichnet!
NRW-Ministerin Thoben überreicht die goldene Energietrophäe
Von Sabine Brinkmann, Neue Westfälische (12.11.2009)
Wohin eine Stadt kommen kann, die sich Eisblockwetten und Toilettenspülungen mit Zeitschaltung ausdenkt und diese gegen hohe Energiekosten und für eine saubere Umwelt einsetzt? Wetten, dass diese Stadt so keinen Blumentopf sondern den European Energy Award (eea) in Gold gewinnt? Am gestrigen Mittwochabend überreicht Christa Thoben, Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW, dem Bürgermeister der Stadt Brakel, Hermann Temme, und Peter Frischemeier als Leiter des Teams sozusagen den Umwelt-Oskar für Regie, Technik und Ausführung. Fest standen die vier Gold-Sieger in NRW schon, als alle zur Verleihung ihre Plätze im Bochumer Rathaus einnehmen.
Die vollständigen Artikel aus der "Neue Westfälische" und dem "Westfalen-Blatt", sowie Fotos von der Verleihung in Bochum finden Sie in den nachfolgenden Links.
Über den nachfolgenden Link können Sie sich Fotos von der Preisverleihung am 11.11.2009 im Bochumer Rathaus ansehen:
Vielen Dank an die Neue-Westfälische für die Zurverfügungstellung der Fotos und die Berichterstattung.
Interview mit Bürgermeister Hermann Temme:
Video von der Verleihung des European Energy Award 2009 in Bochum
Die EnergieAgentur.NRW hat von der Verleihung des European Energy Award Mitte November 2009 in Bochum ein Video-Podcast erstellt. Sie können das Video über den nachfolgenden Link aufrufen.
Klicken Sie hier um das Video auf der Seite der Energieagentur.NRW anzusehen. ![]()
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Maßnahmen zur Energieoptimierung an den Gebäuden der Stadt Brakel
Die Stadt Brakel ist in einem stetig fortdauernden Prozess bemüht, den Klimaschutz zu fördern. Dies wurde nicht zuletzt durch die Teilnahme am und die Auszeichnung mit dem european energy award (eea) dokumentiert. In diesem Zusammenhang wurden und werden auch zukünftig im Rahmen eines zeitgemäßen Gebäudemanagements die Gebäude der Stadt Brakel durch Maßnahmen insbesondere zur Energieoptimierung modernisiert. So sind nachfolgend Maßnahmen dargestellt, die in den vergangenen Jahren realisiert wurden.
Schulen
Grundschule Bökendorf
Im Zuge einer Überprüfung der Grundschule Bökendorf auf Umweltbelastung sowie auf mögliche Einsparungen im Bereich des Energieverbrauches wurden im Jahr 1992 neue Fenster installiert. Im Jahre 2003 folgte der Einbau einer neuen Heizungsanlage.

Grundschule Brakel
Für die Grundschule Brakel wurden Renovierungen und technische Umrüstungen vorgenommen, die im Rahmen des Umwelt- und Klimaschutzes sinnvoll waren. In den Jahren 1991 und 1994 wurde die Heizungsanlage entsprechend dem aktuellen technischen Standard modernisiert. Ferner wurden neue, neuen energetischen Erkenntnissen entsprechende Fenster installiert. In den selben Jahren wurde wegen der erforderlichen Kapazitätserweiterungen ein neuer Gebäudekomplex angebaut. Abschließend wurde im Jahre 2003 die Grundschule Brakel an den Nahwärmeverbund (Holzhackschnitzel) angeschlossen. Dies hat zu einer deutliche Minderung des Energieverbrauches beigetragen.
Grundschule Gehrden
Im Bereich der Dorfgrundschulle Gehrden fanden grundlegende Sanierungsarbeiten sowohl am Gebäude als auch im Bereich der Technik statt. Im Jahr 1997 wurde das Schulgebäude erweitert und eine Komplettsanierung des Gebäudes durchgeführt.
Grundschule Hembsen
Im Anschluss an die Umbaumaßnahmen an der Grundschule Brakel erfolgten erhebliche Investitionen auch in die Grundschule Hembsen. Unter anderem wurde die komplette Dachfläche saniert und gedämmt. Ferner wurde die gesamte Beleuchtungsanlage auf den neusten Stand der Technik umgerüstet. Abschließend wurden neue Fenster und Türen installiert und die wesentlichen Bereiche mit einem Dämmschutz ausgerichtet.
Petrus-Legge-Gymnasium (PLG) Brakel
Im PLG wurden im Abschnitt von mehreren Jahren umfangreiche Maßnahmen zur Energieeinsparung durchgeführt. Im Jahr 1989 wurde als erster Schritt die Heizungsanlage auf den neusten Stand der Technik gebracht. In den Jahren 1999 und 2000 stand eine komplette Sanierung der Beleuchtung und die vollständige Erneuerung der Fenster an. Des Weiteren wurden in den Jahren 2002/03 Erneuerungen und Umrüstungen vorgenommen u.a. wurde
- das Dach erneuert und umweltgerecht gedämmt,
- eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach installiert,
- im Toilettenbereich die Spülung mit einer Zeitschaltung versehen.
Mehr Informationen über das Petrus-Legge-Gymnasium finden Sie auf www.plg-brakel.de
Real- und Hauptschule Brakel
Sowohl an der Real- als auch an der Hauptschule wurden in mehreren Bereichen Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. In den Jahren 1995/1996 wurden die Heizungsanlagen erneuert und die Hauptschule um mehrere Klassenräume erweitert. Zudem wurde in den Jahren 1999/2000 eine Erneuerung der kompletten Beleuchtung sowie der Fenster und Türen vorgenommen.
Mehr Informationen über die Real- und die Hauptschule finden Sie unter:

Jugendfreizeitstätte Brakel
Jugendfreizeitstätte (HOT) Brakel
Die Jugendfreizeitstätte Brakel wurde in den Jahren 1993/94 renoviert und auf den neusten Stand der Technik gebracht. Durch die Erneuerung der Heizungsanlage konnte die Jugendfreizeitstätte einen Beitrag zur Energieeinsparung der Stadt Brakel leistern. Anschließend erfolgte der Einbau neuer Fenster und Eingangstüren.
Mehr Informationen über die Jugendfreizeitstätte finden Sie unter www.hot-brakel.de
Kindergärten

Bökendorf
Im Jahr 1996 erfolgte die Erweiterung des Kindergartens. Das Flachdach wurde durch ein Satteldach einschl. Dämmung ersetzt. Die Erneuerung der Heizungsanlage folgte im Jahr 2003.
Gehrden (einschließlich Wohnungen)
Durch die Sanierungsmaßnahmen am Kindergartengebäude in Gehrden und den angrenzenden Wohnungen konnte eine einheitliche, technische Lösung verwirklicht werden. In den Jahren 1998/99 wurde das Gebäude auf seinen Energieverbrauch überprüft. Anschließend wurden das Dach und die Fensterfront so umgerüstet und optimiert, dass der Energiebedarf gesenkt werden konnte. Im Jahre 2004 übernahm eine neue Heizungsanlage mit einer automatisierten Regelung die Aufgabe der Wärmezufuhr.
Hembsen
Der Kindergarten Hembsen wurde 1997 modernisiert, um eine technisch ökonomisch und ökologisch sinnvolle Gesamtkonzeption realisieren zu können. Fenster und Türen wurden erneuert, ein Mehrzweckraum angebaut.

Riesel
Der Kindergarten Riesel wurde auf seine Energieverbräuche untersucht und daraufhin umgebaut. Um eine optimale Energieeinsparung zu erwirken, wurde der Kindergarten in den Jahren 1991 und 1995 technisch umgerüstet. Die Heizungsanlage wurde erneuert und von Öl auf Gas umgestellt, was zur Folge erhebliche Einsparungen bewirkt.
Frohnhausen
Das als ehem. Dorfschule bekannte Gebäude dient bereits seit mehreren Jahren den Kindern von Frohnhausen und Umgebung als Kindergarten. Verschiedene technische Baumaßnahmen am Gebäude fanden statt. So wurden die vorhandenen Nachtspeicheröfen durch eine moderne energieeffiziente Heizung ersetzt.
Istrup
Das als ehemalige Dorfschule bekannte Gebäude dient seit dem Jahr 1991 als Kindergarten. Im Laufe der Jahre folgten mehrere Umrüstungen, um einen optimalen Schutz des Klimas zu gewährleisten. Unter anderem wurde im Jahr 1998 das Gebäude erweitert. Im Jahr 2001 wurde die Nachtspeicherheizung gegen eine energieeffiziente Gasheizung ersetzt.
Weitere Informationen über die Kindergärten in Brakel finden Sie unter www.brakel.de/kindergaerten

Verwaltungsgebäude
Rathaus, Alte Waage, Haus des Gastes
Das Rathaus, die Alte Waage und das Haus des Gastes mit seinen Energieverbräuchen spielen aufgrund der ständigen Nutzung eine wichtige Rolle. Um die Verbräuche zu optimieren, wurden im Jahr 2004 die Heizungsanlagen erneuert und mit einer automatisierten Regelung versehen.
Mehr Informationen über die städtischen Gebäude rund um den Brakeler Marktplatz finden Sie hier .
Bäder
Hallenbad
Nach der erfolgreichen Gesamtrenovierung des Sommerbades im Jahre 2001 beschloss die Stadt Brakel, weitere Maßstäbe im Bereich der Energieeffizienz zu setzen und nahm in den Jahren 2003 und 2004 die Renovierung des Hallenbades Brakel in Angriff. Unter anderem wurden die Duschen und die Umkleideräume saniert, ferner die Fensterfront durch doppelt verglaste Kunststofffenster ersetzt. Neue Lüftungs- und Wärmerückgewinnungsanlangen wurden installiert und die bereits vorhandene ATTIKA (Dämmung der Außenwände) erneuert. Durch eine weitere Dämmung der Hallenbaddecke mit Rock-Woll-Granulat und einer Warmwasseraufbereitungsanlage entspricht das Hallenbad heute dem aktuellen, umweltfreundlichen Standard und befindet sich somit auf dem neusten Stand der Technik.
Mehr Informationen über das Brakeler Hallenbad finden Sie auf www.brakel.de/hallenbad

Sommerbad (Freibad)
Das Sommerbad in Brakel macht naturgemäß aus energetischer Sicht einen wesentlichen Anteil am Gesamtenergieverbrauch der Stadt Brakel aus. Um die Energieverbräuche so gering wie möglich zu halten, wurden im Jahr 2001 zahlreiche technische Erneuerungen an der Anlage vorgenommen. Zu denen gehört unter anderem die gesamte Renovierung der Gebäude und der Umbau zum jetzigen Glasfaserkunsttoff-Becken. Das glasfaserverstärkte Kunststoffbecken (GFK) bietet eine relativ kostengünstige Alternative zu anderen Beckenarten. Zu den Vorteilen zählen eine hohe Bruchdehnung, eine gute elektrische Isolationswirkung und eine optimale Energieeinsparung. Eine neu eingebaute Elektrolyseanlage, die zur Aufbereitung des Wassers dient und die Solarenergienutzung runden das Bild einer umweltbewussten Einrichtung ab und setzen damit ein Zeichen zum Thema Klimaschutz.
Mehr Informationen über das Brakeler Sommer-Bad finden Sie auf www.brakel.de/sommerbad
Dorfgemeinschaftshäuser
Beller
Im Dorfgemeinschaftshaus Beller wurde bei den Energiesparmaßnahmen der Schwerpunkt auf die Einsparungen im Bereich der Heizungsanlage gelegt. 1999 wurde die Nachtspeicherheizung gegen eine Ölheizung mit automatischer Regelung ersetzt. Im Jahre 2001 folgten neue Holzfenster und Türen mit ISO-Verglasung.
Gehrden
Im Dorfgemeinschaftshaus Gehrden wurden einige Sanierungs-maßnahmen vorgenommen. Neben der Wirtschaftlichkeit spielte auch der Umweltschutz eine große Rolle Unter anderem wurde im Jahre 2000 eine neue Heizungsanlage installiert und anschließend eine neue Lüftungsanlage eingebaut.

Riesel einschließlich „Alte Schule"
In den Jahren 1991 bis 1998 wurden im Dorfgemeinschaftshaus Riesel erhebliche Renovierungen vorgenommen. Unter anderem erfolgte der Anbau einer Halle an die ehemalige Schule mit dem Austausch sämtlicher Fenster und der Heizungserneuerung.
Hembsen
Das Dorfgemeinschaftshaus Hembsen wurde ebenfalls auf Energie-sparmaßnahmen überprüft. Im Vordergrund stand hierbei die Energieeinsparung. Die erste Renovierung des Dorfgemeinschaftshauses erfolgte bereits im Jahre 1989 mit der Erneuerung der Dacheindeckung. In den Jahren 1990-1993 folgten dann weitere Maßnahmen zu denen der Austausch der Fenster, der Dacheindeckung mit Wärmedämmung und der gesamten Wärmedämmung der Hallendecke mit Rockwoll-Granulat (Einblass-Dämmsystem) gehörten. Im Jahre 1995 folgte abschließend der Einbau einer neuen Heizungsanlage einschließlich einer automatisierten Steuerung für den Wärmeverbrauch.
Istrup
Durch die Umstellung der Heizungsanlage von Öl auf Gas im Jahre 1999 machte die Sport- und Freizeithalle Istrup den ersten Schritt in Richtung Energieeffizienz. Im Anschluss folgte der Einbau eines Niedrigenergiekessels mit automatisierter Regelung. Bis zum Jahr 2003 wurden weitere Maßnahmen zur Energieeinsparung umgesetzt. Zu diesen zählen unter anderem die Erneuerung der Fenster- und Türanlagen. Den vorläufigen Schlusspunkt dieser wirtschaftlichen Renovierung bildete die Dachsanierung mit einer kompletten Neueindeckung.
Erkeln (Sport- u. Freizeithalle)
Durch die vielen Sport- und Freizeitaktivitäten der großen Anzahl von Vereinen im Stadtgebiet Brakel wurden auch die Sporthallen der einzelnen Ortschaften modernisiert. In Erkeln wurde 1991 eine komplette Dachsanierung des Flachdaches durch die Einrichtung eines Satteldaches mit einer Dämmung durchgeführt. Im Jahr 1996 erfolgte die Erneuerung sämtlicher Fenster. Um das energieeffiziente Bild einer Sport- und Freizeithalle zu verstärken wurde eine neue, sparsame Gasheizung eingebaut.
Bellersen
Anhand einiger Optimierungsmaßnahmen wurde die Sport- und Freizeithalle in Bellersen teilweise durch die Eigeninitiative der Dorfgemeinschaft, was auch in den anderen Ortschaften üblich ist, renoviert. Im Jahr 1999 wurde die Heizungsanlage erneuert. Ferner wurde ein Niedertemperaturöl-Kessel installiert. Im Jahr 2008 wird das vorhandene Flachdach einem Satteldach weichen.
Bökendorf (Sport- u. Freizeithalle)
Im Jahre 2002 wurde die Sport- und Freizeithalle in Bökendorf umgebaut. Unter anderem wurde der gesamte Dachbereich der Halle gedämmt und gewährleistet somit eine Minderung des Energieverbrauches.
Stadthalle Brakel

Stadthalle Brakel
Im Jahre 1988 wurde für die Stadthalle eine Komplettsanierung vorgenommen. Dabei wurde das Gebäude auf den neusten Stand der Technik gebracht und kann enorme Einsparungen im Bereich des Energieverbrauches aufweisen.
Mehr Informationen zur Stadthalle Brakel finden Sie unter www.brakel.de/stadthalle
Turnhallen
Gymnasium (PLG) Die Turnhalle des PLG in Brakel wurde im Anschluss an die oben dargestellte Renovierung des Petrus-Legge-Gymnasiums ebenfalls saniert. Im Jahre 1989 wurde eine Deckenstrahlheizung, mit dem Ziel den Energieverbrauch zu mindern, installiert. Ferner bekam die Schulsporthalle ein neues, energieeffizientes Beleuchtungssystem.
Hembsen
Die Turnhalle Hembsen wurde im Jahre 1991 einer Komplettsanierung unterzogen. Mit dem Ziel, den Energieverbrauch zu reduzieren und die Umwelt zu schützen wurde eine Deckenstrahlheizung und eine effizientere Beleuchtung eingebaut. Ferner wurde die Dachfläche saniert und die Fensterfront erneuert.
Feuerwehrgerätehäuser

Feuerwehrgerätehäuser
Im Laufe der Jahre wurden viele Feuerwehrgerätehäuser umgerüstet bzw. saniert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Als größtes Projekt ist hier der Bau des Feuerwehrgerätehauses in Brakel im Jahr 1987 zu nennen. Hier wurde später u.a. die Regelungsanlage der Heizung erneuert. In den Jahren 1965, 1967, 1986, 1994, 1998 u. 2002 wurden die Feuerwehrgerätehäuser in Frohnhausen, Auenhausen, Beller, Erkeln, Gehrden und Hembsen errichtet bzw. erneuert. In Riesel wurde die Heizungsanlage im Jahre 1995 saniert. 2001 wurde im Feuerwehrgerätehaus in Istrup die Fenster- und Türanlage erneuert, ferner die Heizungsanlage saniert. All diese Maßnahmen wurden nach den jeweils aktuellen bauphysikalischen Erkenntnissen durchgeführt und trugen zur Energieeinsparung bei.
Forsthaus Modexen
Forsthaus Modexen
Im Forsthaus Modexen wurde im Jahr 2004 ein neuer Holzvergaserkessel installiert. Durch diese technische Erneuerung wurde die Umweltbelastung auf ein Minimun reduziert sowie der Wirkungsgrad optimiert.
Kontakt
Peter
Frischemeier
Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters
Rathaus, Am Markt 12
33034 Brakel
Tel.: (05272) 360-219
Fax: (05272) 36044219
E-Mail: p.frischemeier@brakel.de ![]()
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