Verwaltungsgeschichte

Bis 1802 gehörte Brakel zum Fürstbistum Paderborn und war im 13. Jahrhundert nach Paderborn und Warburg die drittgrößte Stadt im Hochstift. Von 1802 bis 1808 geriet die Region im Königreich Preußen unter preußische Verwaltung. 1803 wurden die drei landrätlichen preußischen Kreise Paderborn, Warburg und Brakel gebildet. Das Königreich Westphalen, 1808 - 1813, brachte unter französischer Regentschaft die Auflösung der preußischen Kreise und eine Verwaltungsneugliederung: Brakel gehörte zum Departement Fulda, Kanton Höxter. Regierungssitz war Schloss Wilhelmshöhe in Kassel. Von hier aus veranlasste Jérôme Bonaparte zahlreiche Verwaltungsreformen.
1813 bis 1815 wird die Region durch das preußische Zivilgouverment zwischen Weser und Rhein verwaltet. Von 1816 bis 1946 war der Regierungssitz der preußische Provinz Westfalen in Minden. Nach dem Zweiten Weltkrieg ab 1946 besteht das Land Nordrhein Westfalen, seit 1947 mit dem Regierungsbezirk Detmold.
1836 revidierte Städteordnung. Ab 1970 Stadt Brakel aus dem Amt Brakel mit den Gemeinden Beller, Bellersen, Bökendorf, Erkeln, Hembsen, Hinnenburg, Istrup, Rheder, Riesel, Schmechten und Stadt Brakel. Die Kommunale Neugliederung bis 1975 gliedert die Stadt Gehrden und die Gemeinden Auenhausen, Frohnhausen, Hampenhausen und Siddessen ein. 18.000 Einwohner
Bildbeschreibung:
Bebauungsplan der Kernstadt von Brakel, 1914.
Bestände: 168 laufende Meter
Urkunden: 478
Urkunden von 1259 -1780
Aktenbestand A: 1551
Akten und Amtsbücher aus dem 15. Jh. bis 1815
Aktenbestand B: 823
Akten 1815 bis 1925
Aktenbestand C: 883
Akten Amt Brakel 1843 bis 1935
Aktenbestand D: 652
Akten Magistrat Brakel 1820 bis 1942 (früher Bestand M)
Aktenbestand E: 395
Akten aus dem aufgelösten Amt Dringenberg
Im Zuge der Kommunalen Neugliederung 1975 sind diese Akten dem Stadtarchiv Brakel übergeben worden, da die Stadt Brakel für die eingegliederten Gemeinden die Rechtsnachfolge antrat.
Aktenbestand F:
Akten von 1935 bis 1975 Verzeichnung noch nicht abgeschlossen.
Aktenbestand G: Bauakten 1884 bis 1869
Aktenbestand X: Melderegister 1920 bis 1984
Aktenbestand Y: 132 Nachlassakten
Aktenbestand Z: Dokumentation, lokale Zeitungsbestände bis 1892
Ergänzt werden die Bestände durch Karten und Pläne, ein Foto-, Film- und Tonträgerarchiv. Darüber hinaus steht eine Präsenzbibliothek mit 3100 Titeln, Schwerpunkt Regionalgeschichte, zur Verfügung.
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