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04. Februar 2012

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Eine geschichtsträchtige Stadt wie Brakel hat auch in Sachen Kultur eine Menge zu bieten. Mittelpunkte des kulturellen Lebens sind die Stadthalle, die "Alte Waage", verträumte Schlösser oder Gutshöfe und oft auch die stattlichen Pfarrkirchen, wo Theater, Konzerte und Ausstellungen stattfinden. Blättern Sie mal in unserem Freizeitangebot, Sie werden staunen, was es alles gibt. Hier in Brakel kommt keine Langeweile auf!

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Tourist-Information Brakel

Haus des Gastes
Am Markt 5
33034 Brakel

Tel.: (05272) 360-269
Fax: (05272) 360-380

E-Mail: tourist-info@brakel.de

Veranstaltungen

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    Lichtmessball 2012
  • 11. 2. 2012

    Karnevalsball des TUS Erkeln
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    7. Karnevalsumzug in Brakel

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Essen & Trinken

Rustikal genießen oder "vom Feinsten" Schlemmen - Restaurants, Bistros, Gaststätten und Cafés in Brakel und den Ortschaften finden Sie hier. weiter

Kunstwerk Brakel

Kunstwerk Brakel ist Poesie, Malerei, Grafik, Design, Internet www.kunstwerk-brakel.de

Annentag

Annentag ist der Publikumsmagnet weit über die Grenzen der Region hinaus. www.annentag.de

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Hier finden Sie interessante Ausflugsziele für die ganze Familie. Zu den Freizeitzielen

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Schlosspark Rheder

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Schlosspark Rheder in neuem Glanz - Rauminszenierungen bis 2009

Schloßpark Rheder

Im landschaftlich reizvollen Flusstal der Nethe liegen Dorf und Schloss Rheder mit einem 8 ha großen Landschaftspark, der den Vergleich mit berühmten Parkschöpfungen des 19. Jahrhunderts nicht scheuen muss. Der Erbauer des Parkes, Joseph Bruno Graf von Mengersen, auch als Dichtergraf des Nethegaus bekannt, orientierte sich an den Schriften Fürst Pückler-Muskaus, der in Bad Muskau, Branitz und Babelsberg sagenumwogene Landschaftsparks schuf. Vom ansteigenden Hang des Siesebergs, dem Pückler-Schlag, haben die Besucher einen attraktiven Blick über die weiten Wiesen und Weiden am Fluss, zum Dorf mit seinem barocken Kirchturm, bis hinüber zu den gegenüberliegenden Höhen.

Treppe im Wald

Der Pückler-Schlag, die Sichtachse auf das spätbarocke Schloss der Familie von Spiegel von und zu Peckelsheim trägt seinen Namen vom Erschaffer der Parkes, Fürst Pückler-Muskaus.

Der im Jahre 1895 als Erweiterung angelegte und später aufgegebene Park präsentiert sich den Besuchern heute wieder im alten Glanz. Nach der Sanierung wirkt der Schlosspark wieder wie ein romantisches Gemälde.
Die Treppen und Wege wurden restauriert oder teilweise sogar neu angelegt, so dass die Besucher den unentdeckten Schatz, den Schlosspark Rheder, wieder neu entdecken können.

Der Pückler-Schlag

Die Anlage erschließt sich den Besuchern am besten auf einem Rundweg um das Schloss. Von dort führt ein Weg über eine Brücke an der Nethe entlang am Hang des Naturschutzgebietes Sieseberg.

Im Juni 2004 wurde eine Holzbrücke errichtet, um eine direkte Verbindung zwischen dem Schlosspark und dem Ortskern, mit der historischen Pfarrkirche zu schaffen. Dies soll den Schlosspark noch attraktiver und leichter zugänglich für Besucher gestalten.

 

Jenny Holzer

Die 1950 in Gallipolis, Ohio, geborene amerikanische Künstlerin Jenny Holzer, Trägerin des Kaiserringes in Goslar 2002, hat das Naturschutzgebiet in Rheder als Ort für ein umfassendes künstlerisches Werk aus Texten gewählt. Sprüche wie „Oft entwaffnend lachend“ zieren 33 umgestürzte Eichen-, Ulmen-, und Kiefernbäume. Die eingravierten Botschaften, Sinnsprüche oder Kurzgeschichten sind aus ihren Serien „Survival“ (1983 – 1985), „Under a Rock“ (1986) und Erlauf (1995). Die Künstlerin hat die konzeptionelle Arbeit nach einem Besuch im Park am 17. Dezember 2002 entwickelt. Sofort bei dem ersten Anblick stand für die Künstlern fest, dass sie hier nichts „Neues bauen, sondern das nutzen will, was vorhanden ist!“ 

Baumstämme mit Inschriften

Die Texte appellieren an unser Verständnis von Moral. Die Auswahl der Werke ist entlang der frisch renovierten Wege und im Unterholz zu finden. Sie sollen den toten und schon dem Verfall preisgegebenem Holz einen neuen Sinn einhauchen. Einerseits bilden die oft kryptischen Worte von Jenny Holzer einen herben Kontrast zur lieblichen Auenlandschaft im Nethetal. Andererseits ergänzen sie sich jedoch wieder mit dem Natureindruck, indem sie ihm nachdenkliche Tiefe verleihen. Holzer hat weiterhin den amerikanischen Dichter Henri Cole eingeladen, zusätzlich drei Gedichte auf eine, seit mehr als zehn Jahren liegenden großen Eiche zu veröffentlichen. Die englischen Texte wurden für das Projekt von Hans-Christian Oeser und Ulrike Seeberger ins Deutsche übersetzt.

Das Projekt soll künstlerische Konzepte mit den „Neuen alten Gärten“ des Landschaftsverbundes Westfalen-Lippe verbinden. Die vom Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes unterstützte Rauminszenierung wird von der Stadt Brakel veranstaltet. Die Werke von Jenny Holzer sind Leihgaben an die Stadt Brakel bis Ende des Jahres 2009.

Mehr Informationen: 

  • Flyer "Landschaftspark Rheder" als PDF-Datei
  • "Rauminszenierungen" in OWL: www.garten-landschaft-owl.de

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